Home » Allgemein » Alkoholprobleme bei Jugendlichen – Was sie tun können?

Alkoholprobleme bei Jugendlichen – Was sie tun können?

Laut Statistik trinken jedes Jahr 750.000 Menschen zum ersten Mal Alkohol. Schon sehr früh kommen Kinder mit Alkohol in Kontakt. Sogar in Lebensmitteln und Süßigkeiten ist die süchtigmachende Droge enthalten.

Ja, Alkohol ist eine Droge, auch wenn in den statistischen Zahlen immer nur von illegalen Drogen die Rede ist, von denen, von den man süchtig oder abhängig wird.

In Lebensmitteln wie Ketchup, Marzipan oder Milchschnitte werden zur verbesserten Haltbarkeit geringe Mengen Alkohol zugefügt. So wurden beispielweise in Milchschnitte, Kinder Pingui, Kinder Bueno und Kinder Maxi King 0,9 bis 2 g Alkohol nachgewiesen und in Milka Tender mit 7,7 und Yes-Törtchen mit 5,4 g pro Kilo sogar noch mehr.

Vor allem in der Pubertät ist es für Jugendliche besonders schwer. Von äußeren Einflüssen gelenkt, versuchen sie sich von ihren Eltern zu entfernen, können aber in der Welt der Erwachsenen noch nicht bestehen. Gerade in dieser schwierigen Phase ist es wichtig, dass sie als Elternteil viel Zeit für ihr Kind haben und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch können sie mit ihrem Kind jederzeit professionelle Hilfe bei der Suchtberatung für Kinder, Jugendliche und Angehörige beispielsweise allerorts holen

Schauen sie nicht hilflos zu, wenn sie merken, dass ihr Kind betrunken nach Hause kommt oder immer häufiger Alkohol trinkt. Reden sie mit ihm darüber und klären sie es über die Folgen auf, die ein zu häufiger Alkoholkonsum haben kann. Beschäftigen sie sich mit ihrem Kind und unternehmen sie gemeinsam etwas. Fordern sie ihr Kind, spielen sie mit ihm oder stellen sie ihm eine Überraschung in Aussicht, wenn es eine tolle Note aus der Schule heim bringt.

Nur sie haben in dieser schwierigen Phase den richtigen Einfluss auf das Kind. Wie sie sich verhalten sollen, wenn ihr Sohn oder ihre Tochter betrunken von einer Party kommt? Jetzt heißt es erstmal Ruhe bewahren, schimpfen bringt jetzt gar nichts. Helfen sie ihrem Kind ins Bett und reden sie am nächsten Tag in aller Ruhe darüber. Sollten sie Verbote aussprechen überlegen sie vorher genau, wie und was sie ihm verbieten wollen, da sie meisten eine Trotzreaktion hervorrufen.

Sollte ihr Kind regelmäßig trinken oder sich heimlich an Alkoholflaschen im Haus vergreifen, dann sind das wichtige Warnsignale, die sie dazu bewegen sollten eine Suchtberatungsstelle auf zu suchen.

Helena
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.