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Angina Pectoris: Häufiges Leiden im Alter

Angina Pectoris ist eine koronare Herzkrankheit, die mit einer Durchblutungsstörung des Herzens einhergeht. Wird der Herzmuskel nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt, empfindet der Betroffene einen Schmerz in der Brust.

Von dem auch als Brustenge bzw. Herzenge bezeichneten Syndrom sind vor allem ältere Personen betroffen.

Zudem spielen unter anderem Übergewicht, Bewegungsmangel und der Konsum von Alkohol und Nikotin sowie andere gesundheitsschäd- liche Faktoren eine Rolle bei der Entstehung der Herzerkrankung.

Angina Pectoris – Schmerzen in der Brust

In den meisten Fällen ist eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) der Herzkranzgefäße für die Angina Pectoris verantwortlich. In vielen Fällen kommt es zu Beschwerden im Fall eines erhöhten Sauerstoffbedarfs, wobei das Herz besonders beansprucht wird. In einigen Fällen sind die Schmerzen sehr gering oder bleiben sogar ganz aus.

Meistens sind die Schmerzen nur kurzzeitig und enden nach einigen Minuten im Ruhezustand. Die Einnahme eines Nitro-Präparats kann die Schmerzen ebenfalls zum Abklingen bringen. Im Fall beständiger Schmerzen liegt der Verdacht eines Herzinfarkts nahe. Mögliche Folgen können unter anderem Herzrhythmusstörungen oder sogar der plötzliche Herztod sein.

Angina Pectoris – Auftreten und Häufigkeit

In den Industriestaaten gehört die Angina Pectoris zu den am häufigsten vorkommenden Krankheiten. Zudem ist sie in diesen Staaten die Todesursache Nummer eins. In Deutschland erkranken etwa 30 Prozent aller Männer und etwa 15 Prozent aller Frauen im Verlauf ihres Lebens an der koronaren Herzkrankheit, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit zunehmenden Alter steigt.

In den meisten Fällen geht einer Angina Pectoris eine Arteriosklerose voraus, die die Sauerstoffzufuhr des Herzens einschränkt. Im Verlauf des Lebens bilden sich Fettablagerungen in den Gefäßwänden, die sich in der Kombination mit Kalzium zu einer zähen Masse, dem so genannten Plaque verbinden. Dadurch sind die Arterien nicht mehr in der Lage sich auszudehnen und die Sauerstoffzufuhr des Herzens kann nicht mehr in ausreichendem Umfang gewährleistet werden.

Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren einer Angina Pectoris zählen unter anderem arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), Alkohol- und Nikotinkonsum, Bewegungsmangel und psychische Belastungen. Aber auch Übergewicht, starkes Schnarchen und Diabetes mellitus können diese Herzerkrankung fördern.

Der Erkrankung kann vorgebeugt werden, wenn die Lebensführung der Gesundheit zugute kommt. Das heißt, dass die Risikofaktoren möglichst ausgeschaltet werden sollten. Auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können der koronaren Herzerkrankung vorbeugen.

Helena
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