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Babynamen

Händchen mit Namenskette, Foto:© alexvs - Fotolia.comAllen Eltern bleibt es selbst überlassen, wie sie ihre Kinder nennen. Die Liste der Babynamen ist lange.

Jedes Jahr wird eine Rangliste aufgestellt, auf der die beliebtesten Babynamen stehen, und zwar nach der Häufigkeit ihrer Vergabe. Die Beweggründe, welche Babynamen gewählt werde von Eltern sind sehr verschieden. In vielen Familien besteht dabei der Zwang die Babynamen so vergeben, damit sie auch den Großeltern schmeicheln. In vielen Familien ist es nämlich Tradition, dass die Kinder bei ihrer Geburt einen Doppelnamen oder gar mehrer Namen erhalten.

In Deutschland gibt es natürlich gesetzliche Vorgaben, die beachtet werden müssen

In Deutschland gibt es nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes allerdings die Vorgabe, dass ein Amtsgericht die Anzahl der Vornamen zu dessen Wohle beschränken darf. Babynamen mit Bindestrich sind zulässig. Orts- und Markennamen indes dürfen in Deutschland nicht als Babynamen gewählt werden.

Babynamen – Trends im Laufe der Zeit

Als Babynamen dominierten in Deutschland seit dem Mittelalter Vornamen christlicher und deutscher Herkunft. Sei den 1950er Jahren allerdings änderte sich dies drastisch. Insbesondere romanische Babynamen gewannen an Bedeutung. In Deutschland war es dabei, so dass Ende des 20. Jahrhunderts knapp zwei Drittel der Babynamen keinen christlichen und auch keinen deutschen Hintergrund hatten. In den letzten Jahren allerdings werden wieder vermehrt Babynamen von den Eltern verteilt, die wieder einen christlichen oder deutschen Bezug haben. Die Vergabe der meisten Babynamen allerdings ist nach wie vor stark vom Konsum von Massenmedien und der zunehmenden Globalisierung beeinflusst. Babynamen aus dem Englischen und Französischen dominieren dabei.

Namenwahl beeinflusst von verschiedensten Faktoren

Die Vergabe der Babynamen ist aber auch stark beeinflusst von den einzelnen Bevölkerungsschichten. Dies belegen auch Studien, die eine Tendenz festgestellt haben. Denen nach richtet sich die sogenannte Oberschicht vor allem nach religiösen Namen bei der Vergabe von Babynamen. Typische Beispiele hierfür sind Michael, Manuel oder Maria und Anna., sowie klassische Babynamen wie Katharina oder Elisabeth. Die Mittelschicht hingegen bevorzugt insbesondere „exotische“ Babynamen, mit denen auch Prominente ihre Kinder „schmücken“. Darüber hinaus gibt es auch regional bedingte Babynamen Präferenzen, bedingt auch nach den dort starken Konfessionen.

Foto: Händchen mit Namenskette, Foto:© alexvs – Fotolia.com

Helena