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Babyschlafsäcke – Darauf sollten Eltern beim Kauf achten

Babys, die weniger als 18 Monate alt sind, schlafen am sichersten in einem Schlafsack. Die Vorteile gegenüber einer normalen Decke sind naheliegend. In einer Decke kann sich das Kind leicht verfangen oder mit dem Kopf unter die Decke geraten. Dann könnte sogar Erstickungsgefahr drohen. Außerdem können Decken leicht weggestrampelt werden. So kann es schnell zu einer Erkältung kommen. In einem Babyschlafsack im Latzhosenstil, also mit Löchern für die Arme und das Köpfchen, ist das Kind dagegen bestens aufgehoben.

Welche Größe ist richtig?

Ein Babyschlafsack sollte gewisse Voraussetzungen erfüllen. Es sollte stets die Regel gelten: „Herauswachsen, nicht hinein“. Das bedeutet, er darf nicht zu groß sein, damit das Kind nicht hineinrutschen kann. Dann besteht die Gefahr, dass es keine Luft mehr bekommt. Außerdem kann die Körperwärme des Kindes einen zu großen Schlafsack nicht aufwärmen. Die Folge: Das Kind könnte frieren.

Andererseits sollte der Schlafsack aber auch nicht zu eng anliegen, damit die Bewegungsfreiheit des Babys nicht eingeschränkt wird.

Der optimale Schlafsack sollte etwa zehn Zentimeter länger sein, als das Kind von den Füßen bis zu den Schultern misst. Auch der Halsausschnitt sollte die richtige Größe haben, damit das Baby zum einen nicht in den Schlafsack rutschen kann, zum anderen aber auch keine Strangulationsgefahr besteht. Als Faustregel gilt hier, dass der Finger eines Erwachsenen zwischen Hals und Stoff passen sollte.

Auch sollten Sie immer einen Ersatzschlafsack parat haben. Er kommt dann zum Einsatz, wenn der erste verschmutzt ist.

Auf die Wärmeleistung achten!

Zudem ist es sinnvoll, sich sowohl einen Sommer- als auch einen Winterschlafsack anzuschaffen. So ist gewährleistet, dass im Schlafsack immer die optimale Temperatur für das Kind herrscht. Hier ist der TOG-Wert ein guter Indikator. Er gibt Auskunft über die Wärmeleistung des Schlafsackes. Das ist zuverlässiger, als nur die Dicke des Stoffs zu fühlen und es kann leichter abgewogen werden, was man seinem Kind zusätzlich zum Schlafsack anziehen sollte. Bei einem TOG-Wert von 0,5 ist der Schlafsack beispielsweise für heiße Nächte über 24 Grad geeignet. Ein Schlafsack mit einem Wert von 3,5 TOG wiederum sollte nur bei Raumtemperaturn von unter 18 Grad zum Einsatz kommen.

Es gibt allerdings auch Schlafsäcke, die aus einem Innen- und einem Außenschlafsack bestehen. Diese sind zwar oft etwas teurer, können jedoch an die jeweilige Raumtemperatur angepasst werden. Durchdachte Babyschlafsäcke verschiedener Machart finden Sie im Fachhandel und auch im Internet. Der Onlineshop von vertbaudet ist eine solche Möglichkeit.

Was Eltern zum Verschluss wissen sollten

Es ist ratsam, einen Schlafsack mit einem Reißverschluss mit Feststellmechanismus zu kaufen. Dieser garantiert, dass der Verschluss nicht durch die nächtlichen Bewegungen des Kindes geöffnet wird. Ebenso ist ein seitlicher Verschluss nützlich, mit dem man das gesamten Fußteil öffnen kann. Das erleichtert nächtliches Wickeln.

Knöpfe sollte der Schlafsack nur im Schulterbereich aufweisen. Optimal ist es, wenn man den Schlafsack dort noch auf die jeweilige Größe des Babys anpassen kann. So kann dieser auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden. Weitere Informationen rund um den richtigen Babyschlafsack finden Eltern auch in diesem Ratgeber.


IMG: Thinkstock, 166145981, iStock, NikolayK

Helena
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