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Babysicherheit im Haus: Putzmittel

Baby in Waschmaschine, Foto: © Dimitar Ivanov - Fotolia.com

Baby in Waschmaschine, Foto: © Dimitar Ivanov - Fotolia.com

Mehr als drei Millionen, zum Teil sehr schwere Unfälle geschehen in jedem Jahr in deutschen Haushalten und immer wieder sind vor allem kleine Kinder die Opfer. Laut einer Statistik sind Kinder durch Unfälle im Haushalt sogar mehr gefährdet als durch Krankheiten. Der Hauptunfallort ist übrigens in den allermeisten Fällen die Küche.

Unfälle im Haushalt mit Kindern sind vermeidbar

Natürlich kann man kein Kind in Watte packen, ohne dabei seine Lebensqualität und seine natürliche Neugier drastisch einzuschränken. Es gilt einfach nur potentielle Gefahrenquellen vor allem im Haushalt und im ersten Umfeld des Kindes, zu entschärfen. Das gilt auch und vielleicht sogar ganz besonders für Putzmittel. Kommt ein Kind mit Putzmitteln in Berührung, dann führt das in den meisten Fällen zu gefährlichen Verätzungen und Vergiftungen. Nicht nur das Trinken von Putzmitteln kann lebensgefährlich sein, auch wenn etwas davon auf die empfindliche Baby Haut oder auf die Schleimhäute von Mund, Nase oder in die Augen gelangt, dann kann das für das Kind fatale Folgen haben.

Eine Auswahl an Schrankschlössern finden Sie hier:


Putzmittel an einem sicheren Ort aufbewahren

Die meisten Hausfrauen verwahren ihre Putzmittel entweder im Badezimmer oder in der Küche unter der Spüle auf. Wenn ein Kind sich aufmacht seine Umgebung zu entdecken und in der Lage ist auf allen Vieren durch die Wohnung zu krabbeln, dann müssen die Putzmittel an einem Platz aufbewahrt werden, der für das Kind absolut unzugänglich ist. Der Spülschrank ist dann kein sicherer Ort mehr. Auch Toilettenreiniger, der neben oder hinter der Toilette aufbewahrt wird, muss entfernt werden. Auch Putzmittel mit einem vermeintlichen Kindersicheren Verschluss sollten an Orten aufbewahrt werden, die das Kind nicht erreichen kann. Bei machen Mitteln reicht schon ein einziger Tropfen einer ätzenden Flüssigkeit und es kommt zu schweren Hautschäden.
Das gilt zum Beispiel auch für Waschpulver und Weichspüler, was in den meisten Haushalten direkt neben der Waschmaschine steht. Besonders Weichspüler ist für kleine Kinder sehr verlockend, da es sehr gut riecht. Diese Flaschen sind in der Regel nicht mit einem Kindersicheren Verschluss ausgestattet und selbst kleineren Kindern fällt es nicht allzu schwer die Flasche zu öffnen. Putzmittel die auf dem Badewannenrand abgestellt sind, wirken wie eine Einladung für ein Kind. Die Flaschen und Behälter sind schön bunt und die meisten Mittel haben einen angenehmen Geruch. Auch hier gilt: Die Putz- und Hygienemittel so hoch wie eben möglich zu lagern. An Küchenschränken hilft meist eine Kindersicherung, die es dem Kind unmöglich macht den Schrank aus eigener Kraft zu öffnen.
Besonders Kinder die gerade laufen lernen und sich überall hochziehen, sollte man im Auge behalten, denn auch ein Toilettenstein kann zum Beispiel sehr interessant sein.

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Fazit: Jeder Haushalt birgt immer auch Unfallgefahren, den absolut sicheren und perfekten Haushalt gibt es leider nicht, doch mit nur wenigen, aber äußerst effektiven Vorsichtsmaßnahmen kann man diese Gefahren deutlich einschränken, ohne das der Aktionsbereich eines Kindes dabei allzu sehr eingeschränkt wird.
Ohne jegliche Putzmittel kann man kein Haus und keine Wohnung sauber halten, aber man sollte, wenn man kleine Kinder im Haushalt hat, diese Putzmittel immer so aufbewahren, dass die Kinder keinen Zugriff darauf haben. Und das ist nicht allzu schwer.

Helena