Home » Kinder » Babywindeln – Stoffwindeln oder Einmalwindeln

Babywindeln – Stoffwindeln oder Einmalwindeln

Was ein Baby neben Nahrung mehrfach täglich braucht sind Windeln. Geht man in der Zeit zurück, als es noch keine Wegwerfwindeln gab, war dies für eine Mutter lange nicht so einfach wie heute. Sie musste täglich eine Menge Stoffwindeln mit der Hand waschen. Was Angesichts der Tatsache, dass die wenigsten Familien eine Waschmaschine besaßen harte Arbeit bedeutete. Da es früher auch üblich war in einer Großfamilie zu leben, fielen hier jede Menge Babywindeln an. In der heutigen Zeit hat man es da viel einfacher. Ist die Windel voll, wird sie in der Mülltonne entsorgt. Jedoch muss es so nicht sein.

Produkte rund um das Wickeln:


Windel-Mietservice

Viele Großstädte, wie zum Beispiel Köln, bieten einen Windel-Mietservice an. Das funktioniert wie folgt: Der Verbraucher bekommt einmal in der Woche zwei Kästen geliefert. Einer ist leer, in diesem sammelt man die benutzen Stoff windeln. Der andere ist gefüllt mit sauberen Stoffwindeln. Einmal in der Woche kommt der Service und nimmt die benutzen Babywindeln mit und liefert gleichzeitig neue. Die benutzten Windeln werden in der Firma gewaschen, getrocknet und gefaltet. Eine Woche später landen sie dann wieder beim Verbraucher. Diese Baby Windeln sind so gekennzeichnet, dass man auch immer wieder nur seine Windeln bekommt. Werden diese dann nicht mehr benötigt, werden sie entsorgt. Durch diesen Service spart man sehr viel Müll. Angst, das durch diese Art des Wickelns die Kleidung nass wird, braucht man auch nicht zu haben. Über die Stoffwindel kommt ein Höschen, welches die Nässe nicht nach außen lässt.

Babywindeln: Expertenrat

Des weiteren sind Hebammen der Meinung, dass diese Art von Babywindeln für ein Baby besser sind als Wegwerf-Höschenwindeln. In Einmalwindeln kann sich ein Nässestau bilden, da die Windel oft zu eng anliegt und so quasi den Po luftdicht abschließt. Dadurch kann es zum Wundsein des Säuglings kommen und im weiteren Verlauf zu Pilzerkrankungen. Eltern, in deren Stadt so ein Windel-Wasch-Service nicht angeboten wird, haben entweder die Möglichkeit ihre Stoffwindeln selbst zu waschen oder sie greifen, wie die meisten Eltern, zur Einmalwindel. Hier bietet der Handel viele verschieden Marken an.

Produkte rund um die Stoffwindel:


Einmalwindeln

Auch gibt es diese Wegwerfwindeln in mehreren Größen, welche sich immer nach der Kilogramm Zahl richtet die das Baby wiegt. An diese Größe muss sich auch gehalten werden, trägt ein Baby eine zu enge Windel, ist nicht genügend Platz zum Bewegen, die Windel liegt zu eng an, das Baby wird schneller wund. Ist sie zu groß, bietet sie nicht den nötigen Schutz. Was aber zeichnet eine „gute“ Baby-Windeln aus? Sie besitzt in der Mitte einen Saugkern, welcher von weichem, hautfreundlichen Vlies umhüllt ist. Der Bund ist weich, elastisch und passt sich Babys Bewegung an.

Windelmarken

Bei der Frage welche Marke man kauft, kann man keine pauschale Antwort geben. Hier entscheidet der Verbraucher. Neben den bekannten Marken wie Pampers, Fixies oder Moltex, bieten jetzt auch viele Discounter wie Lidl, Aldi oder dm ihre eigenen Marken von Babywindeln an. Diese sind im Vergleich zu den „Markenpampers“ günstiger. Aber nicht unbedingt schlechter. So wurde beim Stiftung Warentest 04/08 die Windel „babylove“ von dem Discounter dm Testsieger. Rechnet man sich den Einzelpreis der Windel aus, spart man zudem pro benutzer Babywindel 0,09 Euro. Rechnet man dies auf eine ganze Packung Windeln hoch ist man dann schnell bei einem Betrag von 7,56 Euro. In Anbetracht dessen, das ein Kind in der Regel ca. zweieinhalb Jahre Windeln braucht spart man dann eine ganze Menge. Häufig kommt es auch vor, das Kinder mit der Zeit eine Allergie gegen die schon so lange benutzte Baby-Windeln-Marke entwickelt, dann kann man entweder die Marke wechseln oder doch mit Stoffwindeln wickeln.

Produkte rund um die Einmalwindel:



Foto: Gabees – Fotolia.com

Helena