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Babyzimmer einrichten: Ideen für ein echtes Kinderparadies

Wer ein Babyzimmer einrichten möchte, muss nur auf das Vorhandensein einiger wichtiger Möbelstücke achten und kann abgesehen davon seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Bevor man das Babyzimmer einrichten kann, müssen Möbel und Farben ausgewählt werden. Die Farbgestaltung sollte sich in einem freundlichen, hellen Rahmen bewegen, der das Kind nicht mit unnötig grellen Tönen überfordert oder mit zu dunklen Farben den Raum ungemütlich macht. Was die Möbel angeht, sollte man vor allem auf abgerundete Ecken und Kanten achten, um die Verletzungsgefahr zu eliminieren, sobald das Baby mit dem Krabbeln beginnt. Dazu gehören natürlich auch Kindersicherungen an den Steckdosen, das Verstecken von Kabeln oder das Beseitigen von Stolperfallen.

Babyzimmer einrichten: Die Grundausstattung

Ob schon im dritten Monat oder erst in der 38. SSW – Ideen zur Gestaltung des Kinderzimmers kann man immer umsetzen. Als Bodenbelag eignet sich natürlich ein weicher Teppich, der jedoch regelmäßig gereinigt werden muss. Auch ein Korkboden ist ideal für ein Baby- oder Kinderzimmer, da er eine sehr angenehme Atmosphäre im Raum schafft, er ist jedoch weniger leicht zu reinigen als zum Beispiel ein Linoleum-Belag.

Dann muss der Raum natürlich erst einmal zur angemessenen Betreuung des Babys eingerichtet werden: Die Wickelkommode mit Seitenschutz sowie einer Wärmelampe oder einem Heizstrahler, damit das Kleine immer schön warm bleibt, ist dabei eines der wichtigsten Möbelstücke. Die meisten Wickelkommoden haben bereits Regalfächer oder Schubladen integriert, in denen man die wichtigsten Kleidungsstücke und Pflegeutensilien unterbringen kann. Zusätzlich macht sich ein Hängeregal in Reichweite wunderbar zur Aufbewahrung von Söckchen, Windeln und Co.

Ebenso wichtig ist das Babybettchen, das in den ersten Monaten oft in Form einer herrlich altmodischen Wiege oder eines Stubenwagens daherkommt. Diese Möbelstücke funktionieren nicht nur als bequemer Schlafplatz für das Baby, sondern geben dem Zimmer auch gleich eine persönliche und wohnliche Note. Ein Himmel und ein vielleicht selbst gebasteltes Mobile über dem Bett machen diesen Platz zum gemütlichen Mittelpunkt des Raumes, in dem sich das Baby von Anfang an sicher und wohl fühlen kann. Nun fehlt nur noch ein Kleiderschrank für die restliche Garderobe, und schon ist das Babyzimmer fertig zum Einzug.

Kreativ werden: Babyzimmer persönlich gestalten

Zur individuellen Gestaltung des Zimmers gehören dann aber natürlich noch persönliche Accessoires: So geben eine von Oma gehäkelte Tagesdecke auf dem Bett, Familien-Fotos an der Wand, fluoreszierende Aufkleber an der Decke und ein gemütliches Nachtlicht dem Raum eine persönliche und wohnliche Note. Der gute alte Schaukelstuhl ist ein praktisches und sehr dekoratives Möbelstück, das vor allem beim Stillen Mama und Kind zugleich zugute kommt.

Grünpflanzen dagegen gehören nicht ins Babyzimmer, da die Erde das Risiko von Schimmelsporen oder Ungeziefer in sich trägt. Dafür fehlen noch jede Menge Kuscheltiere und erste kleine Spielzeuge, die das Baby mit Beginn der Krabbelphase langsam entdecken kann. Schließlich muss noch die richtige Beleuchtung in den Raum, denn mit einem Nachtlicht allein ist es nicht getan: Es empfehlen sich mehrere kleine Lichtquellen, am besten Lampen mit gedämpfter Helligkeit, die das Kinderauge nicht überreizen. Vielmehr Dekoration ist gar nicht nötig, zu viele Details überfordern das Kind nur. Daher gilt: Lieber erst einmal im Kleinen kreativ werden und abwarten, bis Eltern und Kind gemeinsam an der Gestaltung des Raumes arbeiten können.

Helena