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Das Elternzeitgesetz: Regelung der Freistellung von der Arbeit

Kinder sind das höchste Gut, was wir besitzen. Eltern sein, heißt viel Freude zu haben, aber auch Verantwortung zu übernehmen. Aber ohne eine finanzielle Absicherung geht Beides nicht, durch das Elterngeld ist dies aber möglich.

Gibt es etwas Schöneres als Eltern zu werden? Aber in der heutigen Zeit sind oft beide Eltern berufstätig und so muss eine Entscheidung getroffen werden für den neuen
Erdenbürger. Das Elternzeitgesetz sieht hier genaue Regelungen vor, wie und wie lange soll die Freistellung von der Arbeit erfolgen. Dieses Elternzeitgesetz wurde zur Vereinbarung von Beruf und Familie 2007 ins Leben gerufen und findet guten Anklang.

Das Elternzeitgesetz regelt die Freistellung von der Arbeit, um sich um den Nachwuchs zu kümmern © Liam Q/Flickr

Das Elternzeitgesetz ersetzt das Erziehungsgeld

Erst die Zahlung des Elterngeldes macht eine unbeschwerte erste Babyzeit möglich, denn wir alle wissen “ Ohne Moos nix los“. Wir alle können uns noch an die Zeit erinnern, als dieses Elterngeld noch Erziehungsgeld hieß. Diese Erziehungsgeld gab es für zehn Monate. Durch das neue Elternzeitgesetz ist das nun besser und für eine längere Zeit geregelt. Das Elterngeld kann bis zu 14 Monate gezahlt werden und dabei dürfen auch noch die Väter einen Teil übernehmen. So können beide Elternteile ihr Kind besser kennenlernen und außerdem noch beruflich unterwegs sein. Für die gesamte Zeit wird ein vom Einkommen abhängiges Elterngeld gezahlt, maximal 1800 € monatlich.

Und sind wir doch mal ehrlich, wenn man die anderen Staaten wie Frankreich, die Schweiz und Spanien vergleicht, hier ist das Wort Elterngeld ein Fremdwort. Das beweist uns doch, dass Deutschland wieder “ Kinderfreundlich“ sein möchte. Aber dazu muss sich auch in den Köpfen der zukünftigen Eltern was ändern. Unser Staat tut alles dafür, damit die finanzielle Seite einer Schwangerschaft kein Desaster werden sollte.

Schriftliche Beantragung des Elterngelds

Natürlich muss das Elterngeld schriftlich beantragt werden. Berechtigt sind alle Eltern, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und dieses Kind selbst betreuen.

Helena