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Depressionen in den Wechseljahren

Depression betrifft doppelt so viele Frauen wie Männer. Die genauen Gründe für Depressionen in den Wechseljahren sind nicht bekannt, aber sie können im Zusammenhang mit einer persönlichen oder familiären Depression auftreten. Studien zeigen, dass tatsächlich Depressionen eher in den Jahren während des Übergangs zur Menopause auftreten.

In diesem Zeitraum geht das allgemeine Östrogen-Level zurück. Depressionen sind eine Krankheit, die durch biologische Faktoren verursacht wird. Hormone im Gehirn, insbesondere Serotonin, regeln die Stimmung. Es ist wichtig, dass eine Frau die an Depressionen leidet, erkennt, dass es nicht ihre Schuld ist. Es wird vermutet, dass irgendwo zwischen 8% und 15% der Frauen in den Wechseljahren irgendeine Form von Depression haben. Eine andere Theorie sieht die Ursache der Depressionen in den Wechseljahren bei dem schwankenden Hormonspiegel im Körper. Wenn eine Frau raucht, während ihrer Jugend schon depressiv war oder viel Stress hat, ist das Risiko für eine Depression größer.

Doch es gibt Methoden, um die Stimmung zu verbessern. 80% der Frauen berichteten von einer positiven Veränderung in Stimmung als Folge von Östrogen-Zufuhr. Diese Zufuhr von Östrogen funktioniert besonders gut in Verbindung mit einem Antidepressivum. Zu den Antidepressiva zählen sogenannte Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese sind klinisch erprobt und Arbeiten und dienen zur Erhöhung der Menge an Serotonin im Gehirn. Andere wiederum schwören auf die Lichttherapie, die sich bei Depressionen schon oft als hilfreich bewiesen hat. Meiner Meinung nach kann in weniger schweren Fällen auch ein Meditationskurs oder die bewusste Auszeit vom Alltag gegen eine Depression helfen. Geschulte Sozialarbeiter, Psychologen und Psychiater können ebenfalls behilflich sein.

Helena
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