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Depressionen nach der Geburt: 17 Prozent aller Mütter sind betroffen

Für die meisten Frauen ist die Geburt eines Kindes das wahre Glück. Einige Frauen aber leiden nach der Geburt unter straken Depressionen. Und das häufiger als man denkt.


Hayden Panettiere, die Verlobte von Wladimir Klitschko ist vor zehn Monaten Mutter geworden und gesteht nun: „Ich muss erst lernen mein Baby zu lieben.“. Eine mutige Aussage, das finden auch Psychologen. Denn kann eine Mutter keine liebevolle Beziehung zu seinem Kind aufbauen, gilt sie als schlechte Mutter. Das baut zusätzlichen Druck auf, der die Depressionen noch verstärkt. Genau deshalb sollten sich betroffene Frauen schnell kümmern. Als erster Schritt wird der Gang zum Hausarzt empfohlen, der den frischgebackenen Müttern eine Überweisung zu einem Psychologen geben kann. Das sollte schnell gehen.

Normal ist ein Babyblues für circa zwei Wochen, wo frische Mütter übermannt sich von ihren Gefühlen, weinen, Trauer oder übermäßiges Glück stehen im dauerhaften Wechsel. Doch dauert diese Phase länger an, muss eingegriffen werden.

Prominente Beispiele

Die amerikanische Schauspielerin hat sich Ihrem Problem gestellt und ist bereits in Therapie. Experten schätze, dass insgesamt etwa 17 Prozent aller Mütter von diesen sogenannten Wochenbett-Depressionen betroffen sind. Doch nicht alle stellen sich dem Problem und reiten sich so nur noch tiefer hinein.

Wir empfehlen: Kontaktieren Sie umgehend einen Arzt, wenn Sie oder Bekannte von Ihnen unter Heulattacken und Depressionen nach der Geburt neigen. Denn schon schnell werden Sie während der Therapie ein positives Verhältnis zu Ihrem Baby aufbauen können.

Foto: Fotolia, 26378678, Rynio Productions

Helena
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