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Der Erbe, die Erben und das Vererben

Ab und zu denkt man dran. Das mit dem Erbe ist ja ein unerfreuliches Thema, weil es relativ eng mit dem eigenen Tod verknüpft ist. Abends, wenn man allein in der Wohnung sitzt, ist für mich immer so einer dieser Zeitpunkte, wo ich darüber nachdenke.

Das fängt ja damit an, was man überhaupt vererben kann. Privatvermögen, klar. Silberbesteck und Schaukelpferde und Computer und Teppiche auch. Ich habe im Netz gelesen, dass man sogar das Sorgerecht für seine Kinder „vererben“ kann, sollte einem etwas zustoßen und man hätte noch kleine Kinder, was ja bei mir jetzt Gottseidank nicht der Fall ist.

Aber wie ist das z.B. mit Immobilien? Kann ich mein Haus vererben? Und was, wenn es noch nicht ganz abbezahlt ist, erben dann meine Nachkommen die Schulden gleich mit? Kann man Schulden vererben? Man kann. Der Erbe muss die Schulden aber nicht zwangsläufig übernehmen. Siehe den Ratgeber des SWR zu diesem Thema.

Zum Vererben braucht man erstmal ein Testament. Das sollte in jedem Fall notariell beglaubigt sein. Mit dem Notar auch absprechen, ob die Formulierungen, die für die vererbten Gegenstände getroffen werden, rechtlich eindeutig sind. Sonst kann es passieren, dass im Nachhinein Streitigkeiten entstehen.

Was mich bisher davon abgehalten hat, wirklich ein Testament zu verfassen: Irgendwie wirkt das für mich wie Resignation. Ich bin auch noch keine 80, vielleicht kann ich es deshalb noch nicht ganz nachvollziehen. Natürlich möchte ich, dass meine Lieben meinen Teil zum schönen Leben erhalten, aber

Helena
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