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Der Rollator- mehr Bewegung

1980 wurde diese mit Rädern versehene Gehilfe in Schweden erfunden. Nur zehn Jahre später hielt die Neuheit auch in Deutschland Einzug. Was kann dieses Stütze und wo liegen die Vorteile?

Bekannt ist sie besonders unter dem Begriff Rollator, selten Gehwagen genannt. Der Rollator besteht aus einem stabilen Stützrahmen, der durch drei oder vier Räder fahrbar gemacht wird. Oben befinden sich zwei rutschfeste Griffe, die außerdem mit feststellbaren Bremsen versehen sind. Dadurch wird er zu einer zuverlässigen Stütze, für schwache oder gehbehinderte Personen. Zusätzlich ist praktischerweise vorn ein Korb angebracht, indem man Tasche, Regenschirm oder den Einkauf  verstauen kann. Außerdem bietet der Rollator die Möglichkeit, sich auf der Sitzfläche kurz auszuruhen.

Neben dem Modell aus Metall, gibt es für die Nutzung in der Wohnung auch Varianten, die komplett aus Holz sind und statt eines Korbes meistens mit einem Tablett ausgestattet sind. Im Vergleich zu anderen Gehhilfen, wie zum Beispiel Gehstöcke, muss das Gerät nie vom Boden abgehoben werden und bietet somit ohne Unterbrechung sicheren Halt.

Falls man jetzt denkt, dass Rollatoren wohl sehr sperrig und schlecht zu transportieren sind, dann liegt man falsch. Sie lassen sich nämlich leicht zusammenklappen! Diese Alltagshilfe steigert enorm die Bewegungsfreiheit und das Lebensgefühl. Der ein oder andere kann nun endlich wieder allein einkaufen oder spazieren gehen, ohne auf seine Mitmenschen angewiesen zu sein. Dadurch bekommt man natürlich auch seinen Alltag besser organisiert und erlangt wieder mehr Selbstbewusstsein.

Im Straßenverkehr, können Treppen und Bordsteine jedoch leicht zu schwer überwindbaren Hindernissen werden. Um dies zu verhindern, sollte man schräg darauf zu steuern und die Räder einzeln rüber heben. In der Dunkelheit sind auch Lichter und Reflektoren zu empfehlen, damit man rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird. Beim Kauf sollte man außerdem darauf achten, dass die Gehstütze individuell einstellbar ist. Da es medizinisch anerkannt ist, kann man sich auch beim Arzt und der Krankenkasse über die Kosten informieren. Ansonsten sind mit 60 bis 400 Euro zu rechnen.

Wer sich noch detaillierter informieren will, kann hier klicken!

Ich halte es für eine tolle und nützliche Erfindung. Erstaunlich ist auch, dass seit neuestem an Navigationssystemen für Rollatoren gearbeitet wird, damit sich Senioren zum Beispiel besser im Seniorenheim auf den Fluren zurecht finden.

Helena
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