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Die besten Tipps für den perfekten Grillabend

Ein lauer Abend, der köstliche Duft von gegrilltem Fleisch, das anheimelnde Knistern der Glut: Das ist für viele der perfekte Grillabend. Aber ein paar Grundregeln sollte man schon befolgen, damit auch alles reibungslos verläuft. Mit unseren Tipps gelingt Ihre nächste Grillparty garantiert.

Welcher Grill ist der richtige?

Nach wie vor ist der Holzkohlegrill der beliebteste Grill bei den Deutschen: Über zwei Drittel (64 Prozent) grillen ihr Fleisch auf einem Holzkohlegrill. Es gibt sie in allen Größen, Formen und Farben, und sie sind ideal geeignet für das Grillen im Garten beziehungsweise auf der Terrasse. Aber auch unterwegs hat ein tragbarer Holzkohlegrill bewährt: Kleine Modelle lassen sich beispielsweise leicht mit in den Park nehmen – aber bitte auf Verbote achten! Grill-Kenner schätzen den rauchigen Holzkohlegeschmack dieses Grilltyps. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Gasgrills, die besonders sauber und temperaturgenau arbeiten. Ein Elektrogrill eignet sich besonders für den Balkon, da das Gerät keine nennenswerte Rauchentwicklung aufweist. Dafür fehlt bei Elektrogrills das von den meisten so geschätzte Grillaroma.

Was ist bei Holzkohle zu beachten?

Wer zur Holzkohle greift, sollte folgendes beachten: Es dauert circa 45 bis 60 Minuten, bis die Kohle richtig durchgeglüht ist. Das Brennmaterial sollte mittig im Grill aufgeschichtet werden, in Form einer Pyramide. Das Fleisch kann auf den Grill, wenn die Holzkohle leicht mit Asche bedeckt ist. Der Grill sollte in einer windgeschützten Ecke aufgestellt werden, da ansonsten durch Böen gesundheitsschädliche Aschepartikel auf das Fleisch fliegen können. Das kann übrigens auch durch das Ablöschen des Grillguts mit Flüssigkeiten wie Bier passieren. Ebenso wenig sollten Marinade, Fleischsaft oder Fett in die Glut tropfen. Der so entstehende Rauch kann polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend gelten, enthalten und mit dem Fleisch in Kontakt kommen. Am besten lassen sich solche Flüssigkeiten mit Aluschälchen beziehungsweise Alufolie auffangen.

Benutzen Sie auch keine Gabel, um das Fleisch zu wenden: Mit jedem Einstich entsteht eine Einkerbung, aus der das Grillaroma entweicht.

Die richtige Marinade

Zum Marinieren von Grillgut ist ein hitzestabiles Pflanzenöl am geeignetsten – dieses behält auch beim Grillen seine Zusammensetzung und seinen Geschmack. Koteletts, Steaks, Hähnchenfleisch und Gemüse bekommen durch eine Marinade aus hitzebeständigem Olivenöl, Essig, Kräutern und Gewürzen ein köstliches Aroma – und sie bleiben schön zart. Auf Salz sollte allerding bei der Marinade verzichtet werden. Mindestens für zwei Stunden sollte das Grillgut mariniert werden, am besten im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter. Holen Sie etwa 30 Minuten vor dem Grillen das Grillgut aus dem Kühlschrank und lassen Sie es bei Zimmertemperatur liegen.

Fleisch grillen

Eine Grundregel für Fleisch: Sehr mageres Fleisch kann auch sehr schnell austrocknen. Steaks sollten bei direkter Hitze scharf angebraten werden, damit sich die Aromen voll entfalten. Steaks, die dicker als 2,5 cm sind, lassen Sie nach dem Anbraten über der indirekten Hitze zu Ende grillen. So wird das Fleisch innen gar.

Fisch grillen

Fischfilets oder -steaks sollten ebenfalls bei starker Hitze angebraten werden. Um zu verhindern, dass der Fisch ständig am Rost kleben bleibt, sollten Sie die Haut vorher leicht einölen. Während der Fisch auf dem Grill liegt, sollte die erste Seite länger gegrillt und der Fisch auch nur einmal gewendet werden – so gibt’s eine schöne Kruste. Um einen ganzen Fisch unbeschädigt vom Grill zu bekommen, bieten sich Grillkörbe oder Grillzangen an.


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Helena
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