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Die fünf besten Tipps gegen Zeckenstiche

Das Wetter wird endlich schön, die Sonne scheint – das freut nicht nur uns Menschen, auch Zecken fühlen sich jetzt pudelwohl. Gefährlich, denn die Blutsauger können Krankheiten übertragen. Mit diesen Tipps können Sie die Plagegeister fernhalten.

Zeckenschutz ist überall wichtig

Wer meint, sich nur in FSME-Risikogebieten vor Zecken schützen zu müssen, liegt falsch. Auch außerhalb der Gebiete ist es möglich, dass Vertreter dieser Milbenart Krankheiten übertragen. So können sie zum Beispiel Borreliose verursachen, die in manchen Fällen bleibende Schäden hinterlassen kann.

Infobox: Die häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten:

FSME: Die frühsommerliche Meningoenzephalitis kann eine schwere Hirnhautentzündung auslösen und zu bleibenden Schäden führen. In Deutschland sind Teile von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz Risikogebiete. Hier wird eine Impfung empfohlen.

Borreliose: Die hauptsächlich durch Zecken übertragene Borreliose kann verschiedenste Symptome auslösen. Vor allem die Haut, Gelenke und das Nervensystem sind betroffen. Eine Impfung gibt es gegen diese bakterielle Erkrankung nicht. Die Borreliose wird im Normalfall mit Antibiotika behandelt.

Damit Sie von den Krankheiten verschont bleiben, können Sie sich mit diesen fünf Tipps vor einem Zeckenstich schützen:

  1. Auf den Wegen bleiben – Egal ob beim Sport oder dem gemütlichen Familien-Spaziergang durch Wald, Wiese oder Park, Sie sollten besser auf befestigten Wegen bleiben. Zecken fallen nämlich nicht von Bäumen, sie verstecken sich im hohen Gras und lassen sich dort durch Abstreifen von ihren Wirten – also von Tieren oder Menschen, deren Blut sie saugen – einsammeln.
  2. Feste, geschlossene Schuhe tragen – Festes Schuhwerk ist beim Wandern ohnehin ein Muss. Doch auch beim kleineren Familienausflug sollten geschlossene Schuhe zur Ausrüstung gehören – gerade an heißen Sommertagen fällt das manchmal schwer. Dennoch ist es wichtig, denn besonders Barfußlaufen ermöglicht den Zecken im Gras leichten Zugang. Dies gilt ebenso bei der Gartenarbeit!
  3. Lange und helle Kleidung – Leichte Sommerkleidung muss nicht immer kurz sein. Lange Hosen, Blusen und Hemden aus Leinen oder Baumwolle schützen nicht nur vor zu viel Sonne, sondern sind auch angenehm zu tragen. Helle Stoffe helfen, die sonst schwer zu entdeckenden Blutsauger leichter auf der Kleidung zu finden und „abzuklopfen“.
  4. Zeckenschutzmittel auftragen – Es gibt Mittel, die einige Stunden vor Zecken schützen. In Form von Sprays oder Lotionen werden sie direkt auf die Haut aufgetragen. Die sogenannten Repellents schrecken zum Beispiel durch ihren Geruch die Parasiten davon ab, zuzustechen oder überhaupt ihren Grashalm zu verlassen. Besonders gut: Sie sind auch gegen andere Stechinsekten wie Mücken wirksam.
  5. Den Körper absuchen – Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen ist es unverzichtbar, nach einem Aufenthalt im Freien – auch im Freibad oder dem Stadtpark – den Körper nach Zecken abzusuchen. Da sich die Tiere gerne in Hautfalten verstecken, wollen nicht nur Kopf, Hals, Arme und Beine kontrolliert sein – Achseln, Kniekehlen und der Leistenbereich dürfen nicht ausgelassen werden.

Tipp: Wenn Sie Haustiere haben, sollten Sie diese ebenfalls inspizieren. Nicht unbedingt beißen die Zecken hier sofort zu, manchmal wandern sie vorher beim Kuscheln mit dem Tier auf den Menschen über.

Bildquelle: Thinkstock, 474455919, iStock, pojoslaw

Helena
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