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Die schönsten Kinderlieder: So fördern Sie Ihr Kind

Die meisten Kinder lieben Musik und besonders auch das Singen. Schön an Kinderliedern ist, dass sie nicht nur Freude bereiten, sondern auch Kinder in ihrer jeweiligen Entwicklung fördern. Schon ein Kind im Alter von sechs Monaten kann sich zu Musik bewegen. Mit etwa zwei bis drei Jahren beginnen Kinder dann, vorgesungene Lieder nachzusingen, wobei sie die Melodie jedoch noch leichter aufnehmen. In dieser Zeit wird noch weitestgehend gesummt und geträllert. Zwischen drei und vier Jahren dann lernen die Kleinen auch einmal still zu sitzen und nur zuzuhören, um ein Lied zu lernen. Ab vier bis fünf Jahren wird ein Kind immer rascher und selbstsicherer und sein Lieblingslied bald ohne Schwierigkeiten auswendig vorsingen können.

Gemeinsames Singen

Jeder kann singen. Im Grunde ist es einfach und unkompliziert. Die Stimme hat man stets bei sich und prinzipiell kann jedes Kind von Geburt an singen. Aber erst durch gezieltes Fördern entwickelt sich diese Gabe weiter oder bei Ausbleiben eben nicht. Daher ist es ratsam, früh mit dem Singen zu beginnen. Kleine Kinder singen besonders gern mit ihren Eltern. Eine Melodie und einen Text zusammen zu erlernen und einzustudieren erzeugt das Gemeinschaftsgefühl.

Besonders an Kinderliedern ist, dass sie bezüglich ihrer Komplexität auf Kinder zugeschnitten sind. Mit anderen Worten: unkomplizierte und eingängige Rhythmen treffen auf eine leicht zu merkende Struktur aus Strophe, Refrain, Strophe, Refrain und so weiter. Hinzukommend handeln sie von der Gefühls- und Erfahrungswelt der Kinder. Ebenso gibt es unsinnige und lustige Lieder, die Kinder prinzipiell toll finden.

Kinderlieder sind gesund

Regelmäßiges Singen mit dem Kind fördert die Konzentrationsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen und das Improvisationstalent. Darüber hinaus wird ein Kind durch das Singen emotional stabiler, selbstsicherer und bleibt meist gesünder.

Kinderlieder und Reime

Ab den ersten Monologen in „Lallform“, in denen die Laute vom Kind ausgetestet und variiert werden – so entstehen nebenbei bei allen Kindern auf der Welt die Worte „Mama“ und „Papa“ – begünstigen Fingerspiele die Sprechentwicklung und den Spaß am Sprechen. Häufig wiederholen Fingerspiele aufgrund des Reims auch bestimmte Laute.
Beispiel Laute au und ei:
Das ist der Daumen,
der schüttelt die Pflaumen,
der klaubt sie ein,
der trägt sie heim
…und der kleine Schlingelschlangel isst sie ganz allein.

Traditionelle Kinderlieder
Im Folgenden sind ein paar besonders schöne Volks- und Kinderlieder gelistet:
• „Alle meine Entchen“
• „Alle Vögel sind schon da“
• „Auf der Mauer, auf der Lauer“
• „Backe, backe Kuchen“
• „Bruder Jakob“
• „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“
• „Ein Männlein steht im Walde“
• „Grün, grün, grün“
• „Hänschen klein“
• „Ich geh mit meiner Laterne“
• „Lasst uns froh und munter sein“
• „Schlaf, Kindlein, schlaf“
• „Schneeflöckchen, Weißröckchen“
• „Wer will fleißige Handwerker sehn“

Bildquelle: Thinkstock, iStock, m-imagephotography

Helena