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Drei Trends bestimmen das Spielzeugjahr

Die Spielzeugmesse in Nürnberg ist richtungsweisend. 

Alle Kinder lieben es, zu spielen. Egal wie alt sie sind, Geschenke zu Weihnachten, Ostern oder am Geburtstag sind meist Spielzeug. Die internationale Spielwarenmesse in Nürnberg findet immer Anfang Februar statt. Hier treffen sich die Spielemacher mit den Spielwarenhändlern und es zeigt sich, welche Spiele das neue Jahr bestimmen. Ein Komitee hat für 2017 drei Trends erkannt.

Body and Mind

Unter dem Begriff „Body and Mind“ geht es darum, Kinder während des Spielens körperlich und mental zu entspannen. Unter Stress leidet jedes sechste Kind und jeder fünfte Jugendliche. Sie sind ständig durch Smartphone, Tablet und Computer beansprucht, die elektronischen Begleiter lassen Kinder und Jugendliche allzu oft stillsitzen. Dazu wachsen die schulischen Erwartungen. Spielwaren, die die Kinder in  Bewegung bringen und so auch etwas zu ihrer Fitness beitragen, sind im Trend..

Eine Balance-Rolle oder das neue Yogaspiel gehören zu „Body and Mind“. Außerdem gelingt Stressabbau dem, der kreativ ist und seine Fantasie benutzt. Wie bei den Erwachsenen sind Ausmalhefte dafür ideal und voll im Trend.

Girl Power

Mädchen in ihrem Selbstbewusstsein zu bestärken und sie zu ermutigen, technische oder naturwissenschaftlich-mathematische Bereiche für sich zu erobern: Darum geht es bei „Girl Power“. Mit verschiedenen Spielen sollen sie gezielt gefördert, aber auch gefordert werden. Spielwaren, mit denen die Mädchen selbst etwas konstruieren oder über eine App Puppen programmieren wie lenken, zählen dazu. Spielerisch schnuppern sie in Männer-Domänen und erfahren, was es heißt, zu programmieren, konstruieren oder technisch tätig zu sein. In Anlehnung an die Heldin der Kino-Erfolgsreihe „Die Tribute von Panem“ gibt es auch Pfeil und Bogen. Denn Mädchen  sollen sich durchsetzen können.

Meist sind die Spiele farblich so abgestimmt, dass sie den Spielerinnen gefallen.

Swap & Collect

Swap & Collect bedeutet nichts anderes als Tauschen und Sammeln. Denn was Kinder und auch viele Erwachsene immer schon gern taten, kommt nie aus der Mode. Durch das Tauschen werden soziale Fähigkeiten gefördert, da angesprochen und verhandelt werden muss. Doch der Reiz und das Glücksgefühl, das fehlende Stück der Sammlung endlich in Händen zu halten, sind unvergleichlich. Dabei kennt die Bandbreite kaum Grenzen: Mal geht es um reale Sportstars, dann werden Sammelkarten digitaler Film-Figuren getauscht und gesammelt bis alles komplett ist.

Pressebild: Christian Hartlmaier / Spielwarenmesse eG

Helena
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