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Elterngeld: Mit diesen Beträgen können Eltern rechnen

Elterngeld! Für werdende Eltern zu Beginn ein Buch mit sieben Siegeln. Was steht mir zu? Wie kann ich das eigentlich am besten ausrechnen? Wie wird es berechnet und vorallem wo kann ich das kostenlos machen?

Endlich! Die letzten Wochen der Schwangerschaft brechen an! Wenn man nicht gerade dem Nestbautrieb nachgeht oder Babysachen kauft, sollte man sich mit dem Thema Elterngeld auseinander setzen. Was steht einem in der Elternzeit eigentlich zu? Für viele Eltern ist dieses Thema zu Beginn ein absolutes Rätsel.

Das Elterngeld sollte frühzeitig berechnet werden © Schwangerschaft/Flickr

Was ist eigentlich Elterngeld?

Das Elterngeld ersetzt das entfallende Nettoeinkommen des betreuenden Elternteils – dies aber nicht in voller Höhe, sondern in Höhe von 65-67 Prozent vom Nettoeinkommen. Dies ist aber natürlich davon abhängig wieviel man verdient. Prinzipiell gilt, je niedriger das Einkommen ist, desto höher ist die Ersatzrate und kann sogar bis zu 100 Prozent betragen. Allerdings gibt es hier auch eine Höchstgrenze von 1800 Euro und eine Mindestgrenze von 300 Euro.

Wo finde ich gute und zuverlässige Elterngeldrechner?

Gibt man in Suchmaschinen den Begriff „Elterngeldrechner“ ein findet man direkt gute Elterngeldrechner. Allerdings sollten diese Rechner nur als grobe Richtlinie verstanden werden. Viele Änderungen, die 2011 in Kraft getreten sind, wurden noch nicht vollständig eingearbeitet. Die genaue Berechnung erfolgt beim Jugendamt.

Das Elterngeld erhält man für maximal 12 Monate, wenn nur ein Elternteil die Elternzeit nutzt. Nutzt der zweite Elternteil ebenfalls die Elternzeit, kann man auf 14 Monate (Bsp.: Mutter 12 Monate, Vater 2 Monate) erhöhen. Hier ist aber zu beachten, dass die Mutterschaftszeit (8 Wochen nach der Geburt) bereits zur Elternzeit zählt. Hier bekommt man kein Elterngeld, sondern entweder das Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse oder vom Arbeitgeber.

Ganz wichtig – Das Elterngeld unterliegt der Progression und muss daher bei der Steuererklärung berücksichtigt werden (auch wenn es steuer- und abgabefrei ist). Daher sollte man sich vor der Beantragung unbedingt einmal mit seinem Steuerberater unterhalten – ansonsten kann es zu einer gewaltigen Nachzahlung kommen.

Helena