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Elternzeit für Väter: Darauf muss man achten

Die Elternzeit für Väter hat viele Vor- und Nachteile. Man muss sich ganz sicher sein um dies auch beim Arbeitgeber zu beantragen. Doch was muss man wirklich beachten?

Elternzeit für Väter: Vor- und Nachteile müssen abgewogen werden © loop_oh/Flickr

Elternzeit ist eine bis zu 3-jährige unbezahlte Freistellung von der Arbeit. Seit 2007 ist auch die Zahl der Väter, die diese Elternzeit nutzen von 7% auf rund 18% gestiegen – dennoch nutzen noch viel zu wenig Väter die Zeit mit ihren Sprösslingen. Fakt ist, viele Väter haben nicht unbedingt die Angst davor während dieser Elternzeit zu „versagen“ – sondern eher Angst davor, dass man im Job aufs Abstellgleis geschoben wird.

Elternzeit bei Vätern: Sorge um den Arbeitsplatz

Diese Sorge ist nicht ganz unberechtigt. Daher sollte man auf jeden Fall das offene und ehrliche Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen. In erster Linie ist es wichtig die richtigen Fristen zu wahren um überhaupt erstmal die Elternzeit für Väter nutzen zu können. Wann muss man die Elternzeit beantragen? Bereits sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit für Väter muss der Arbeitgeber informiert sein.

Wichtig – auch wenn man sich mit seinem Arbeitgeber gut versteht, sollte man den Wunsch in Elternzeit zu gehen, nicht zu früh bekannt geben. Der Sonderkündigungsschutz beginnt nämlich genau 8 Wochen vor Beginn der Elternzeit. Das bedeutet, dass Väter genau eine Woche Zeit haben um diese Phase bei Ihrem Arbeitgeber anzukündigen. Im Normalfall reicht hier ein kurzes Schreiben mit den wichtigsten Punkten wie Name des Kindes, Beginn der Elternzeit für Väter, Dauer, Wunsch nach Teilzeitarbeitsverhältnis und die Bitte um ein persönliches Gespräch.

Gespräch mit dem Arbeitgeber

Auf dieses Gespräch sollte man sich auch sehr gut vorbereiten. Unter Umständen wird es der Arbeitgeber einem auch nicht leicht machen. Hier ist es wichtig ruhig zu bleiben und Bedenkzeit anzubieten. Als Argument kann man vorbringen sogenannte „Socialskills“ zu erhalten – diese sind natürlich auch im Arbeitsleben nie von Nachteil.

Helena