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Emo-Style: Warum läuft mein Kind so herum?

Sänger Bill Kaulitz von Tokio Hotel hat gezeigt, dass der Emo-Style durchaus massentauglich ist. Der Hype um die auffälligen Outfits und farbenprächtigen Haare hat mittlerweile seinen Höhepunkt erreicht und viele Eltern stellen sich die Frage, warum ihre Kinder ausgerechnet so herum laufen.

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Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten, da es mehrere Gründe gibt, warum sich Kinder für einen bestimmten Style entscheiden. Sicherlich spielen dabei der Freundeskreis und das schulische Umfeld eine große Rolle.

Emo-Style – Was ist typisch?

Das Phänomen des Emo-Styles existiert etwa seit dem Jahr 2000 als eigenständige Modeerscheinung, die mit dem gleichnamigen Musikgenre nur wenig zu tun hat. Zu den typischen Accessoires eines Emos gehören unter anderem Röhrenjeans, enge T-Shirts, Sneaker von Vans oder Converse, Schweiß- und Armbänder mit Karomuster, Nietengürtel und Schmuck mit niedlichen sowie düsteren Symbolen. Ganz vorn mit dabei sind natürlich der Totenkopf und Hello-Kitty.

Die Haare sind meist schwarz, aber gelegentlich auch platinblond gefärbt. Mutige Kids tragen farbenfrohe Strähnen in rot, lila und grün inmitten ihrer teilweise toupierten Haarpracht. Ganz gleich ob Mädchen oder Junge.

Der Emo-Style und seine Klischees

Den Anhängern des Emo-Styles wird oft nachgesagt, dass sie einen Hang zu Depressionen und zur Melancholie haben. Angeblich soll zudem das so genannte Ritzen unter den Anhängern weit verbreitet sein, worum es sich um eine Selbstverletzung mittels scharfer Gegenstände wie Rasierklingen handelt.

Hilfe – Mein Kind ist ein Emo!

Kein Grund zur Sorge, denn viele Kids tragen den Style oftmals nur aus modischen Aspekten. Nicht jeder, der sich diesem Style unterwirft, hat Rasierklingen in der Tasche. Diese Klischees werden leider oft viel zu pauschal und oberflächlich von den Medien verbreitet.

Warum sich ein Kind nun so kleidet, ist nicht leicht zu beantworten, da es dafür viele Gründe gibt. Dazu zählt neben dem Freundeskreis auch das Umfeld in der Schule. Immerhin gehört es oft zur nicht ausgesprochenen Regel, dass man sich dem Modediktat seines Umfeldes zu unterwerfen hat.

Und mal ganz ehrlich: Der Emo-Style ist doch viel fescher als der Checker-Poser-Style mit Picaldi-Jacke und Eastpak-Gürteltasche. Da stehen einem doch die Haare zu Berge, wenn Jugendliche mit Bushido-Inselfrisur und Hosen in den Socken des Weges kommen und aus ihren Handys laut der neueste Fler-Gassenhauer ertönt. Da frag ich mich jedes Mal: Warum?!

Helena
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