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Essen auf Rädern

Wenn die Familie zusammen kommt, dann freut man sich gleichzeitig auch immer auf ein gemeinsames Essen. Häufig wird aufwendig gekocht. Von Vorsuppe über Hauptspeise bis Nachtisch ist alles dabei. Doch was ist, wenn man nun alleinstehend ist und nicht mehr groß kochen will, weil es sich nicht lohnt oder man nicht mehr kann? Welche Möglichkeiten gibt es für Senioren, um eine vollwertige Mahlzeit zu sich zu nehmen?

Die Lösung lautet: „Essen auf Rädern„. Schon 1940 kamen in Großbritannien die Frauen der britischen Wohlfahrtsorganisation auf die Idee, Essen an bedürftige und alte Menschen zu liefern. Erst 20 Jahre später kam dieser Service zu uns nach Deutschland. Die Ersten, die dies empfangen durften waren 30 Berliner, versorgt vom Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße, für gerade mal 20 Pfennig.

Bekannt ist dieser Essenbringdienst häufig auch unter „Mahlzeitendienst“ oder „Menüservice“ und wird von Privatunternehmen oder Großküchen bereitgestellt. Bis in die Wohnung kann man sich die Speisen bringen lassen.

Die Angebote umfassen häufig auch Spezialkost (vegetarisch, Diabetikerkost, Püriertes, salzarm und/oder lactosefrei). Desweiteren kann man natürlich auch ein Dessert bekommen. Dann hatte man schon mal eine warme Mahlzeit am Tag, was für den Körper sehr wichtig ist für eine gesunde Ernährung.

Teilweise kann man aich auch das Abendbrot liefern lassen. Vielleicht denkt der ein oder andere, das alles sei nur an Werktagen möglich: weit gefehlt! Auch kurzfristige Um- und Abbestellungen sind möglich, sowie Mahlzeiten an Feiertage und am Wochenende.

Meistens kann man schon einen Monat im Voraus aus täglich 3 Menüs eines auswählen, was dann im Thermobehälter warm nach Hause kommt. Außerdem gibt es grundlegend nochmals den Unterschied zwischen frisch Gekochtem und aufgetautem Essen. Dabei wird vom Anbieter ein Gefriermenü ausgeteilt, welches vom Kunden in einem bereitgestellten Gerät erwärmt werden muss.

Die Preise für ein Essen, egal welcher Variante, bewegen sich zwischen 2,35Euro und 10Euro. Für Bedürftige gibt es die Option Zuschüsse zu beantragen (hierzu beim Sozialamt erkundigen).

Betrachtet man den Zeitfaktor, so fällt auf, dass man mit den Gefriermenüs weniger gebunden ist, da diese einmal wöchentlich für das Gefrierfach gebracht werden. Bei den frisch Gekochten muss man natürlich täglich zu einer festen Zeit in der Wohnung präsent sein.

Helena
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