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Fahrradhelme als Lebensretter

Im Straßenverkehr treffen sich ungleiche Teilnehmer. Passiert ein Unfall, zieht der Mensch mit Rad fast immer den Kürzeren. Die Pufferzone fehlt. Um das Verletzungsrisiko im Falle des Falls zu mindern, heißt es: Helm auf! Denn die schlimmsten Verletzungen trägt häufig der Kopf davon. Für Erwachsene, die mit gutem Beispiel vorangehen, und die kleinen Fahrradanfänger, gibt es eine große Auswahl. Vom Discounter bis zur Edelmarke ist in jedem Preissegment etwas zu finden. Um aus dem riesigen Angebot den optimalen Helm zu wählen, haben wir im Folgenden Entscheidungshilfen zusammengestellt.

Fahrradhelme im Test

 Der ADAC testete 2016 gemeinsam mit Stiftung Warentest 19 Fahrradhelme für Kinder und Kleinkinder. Aktuell liegen Testergebnisse für 15 Erwachsenen-Helme vor. Ein guter Anhaltspunkt, um sich über die Unterschiede in den Bereichen:

  • Unfallschutz,
  • Hitzebeständigkeit,
  • Tragekomfort,
  • Handhabung und
  • Schadstoffbelastung

zu informieren. Die Profi-Meinung gibt es beim Kauf also kostenlos dazu. Genau wie wertvolle Tipps, die auch der heimische Fahrradhändler hat.

Außerdem gibt es mit der amerikanischen ANSI, SNELL und der deutschen Normangabe DIN 33 954 verlässliche Prüfzeichen. Das CE-Zeichen tragen in Europa Helme, die gemäß der DIN-Norm EN 1078 getestet sind. Das Siegel „TÜV Rheinland zertifiziert“ spricht dafür, dass alle sicherheitsrelevanten Aspekte erfüllt sind, was durch weitere Qualitätstests bei der Produktion in regelmäßigen Abständen sichergestellt wird.

Individuell angepasst

 Schon für Kleinkinder ab einem Kopfumfang von circa 45 bis 47 Zentimeter – je nach Anbieter – gibt  es Helme. Denn gerade die Kleinen können Geschwindigkeiten noch nicht abschätzen, weder bei sich mit dem Laufrad noch bei anderen.

Damit das Helmtragen auch Spaß macht, sollten die Kleinen bei der Anprobe einbezogen werden. Sucht sich das Kind einen Helm aus, den es leiden mag, wird es ihn später auch lieber tragen. Aber passen muss er. Achten Sie deshalb bei Riemen und Polstern nicht nur auf ein feinjustierbares Verstellsystem, sondern auch auf den damit einhergehenden Tragekomfort sowie die ideale Passform. Auch die Schadstoffbelastung sollte Ihnen einen Blick wert sein.

Sicher ist sicher

 Zur besseren Sichtbarkeit sind bereits an vielen Helmen Reflektoren angebracht. Teils gibt es auch ein LED-Licht am Hinterkopf. Auch knallige, helle und intensive Farben fallen im allgemeinen Gewimmel eher auf. Eine dunkle Farbgestaltung des Helms zieht zudem die Sonne an und begünstigt die Wärmeentwicklung.

Oberstes Gebot: Nach einem Sturz den Helm auswechseln, da die tragende, innere Struktur beschädigt sein könnte. Das sieht man mitunter von außen nicht.

Wir wünschen eine allzeit sichere Fahrt!
 
 
Bildquelle: Thinkstock, 464919341, iStock, omgimages

Helena
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