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Geistig und körperlich entspannen dank Yoga

Wer in stressigen Zeiten einen Ausgleich sucht, um mit Körper und Geist auf Entspannungskurs zu gehen, findet in Yoga einen geeigneten Verbündeten. Nun ist aber Yoga nicht gleich Yoga. Die Jahrhundertealte Lehre hat im Laufe der Zeit viele Unterarten entwickelt. Man hat heutzutage die Qual der Wahl zwischen dynamischen, körperbetonten Yoga und sehr spirituell, geistigen Übungen.

Viele verschiedene Arten

Alle verschiedenen Yogarichtungen haben ihren Ursprung im Hatha-Yoga. Alle Arten haben eine fest geregelte Abfolge von Asanas (Übungen). Jetzt gilt es für jeden zu ergründen, wo der Schwerpunkt des Yogas liegen soll: Möchte man die geistige Variante, wählt man Kundalini, Marma, Anusara oder Tibetisches Yoga. Beim Sivananda und Jivamukti sind die spirituell-meditativen und körperbetonten Übungen nahezu ausgeglichen.
Unter dem Begriff Hatha-Yoga werden prinzipiell auch alle körperbetonten Yoga-Arten zusammengefasst. Sehr dynamisch: Ashtanga und Vinyasa-Yoga. Sehr anstrengend ist das Bikram-Yoga, weil es in stark beheizten Räumen (35 bis 40 Grad Celsius) ausgeführt wird, man kommt besonders schnell ins Schwitzen, der Übungseffekt der 26 Asanas und zwei Atemübungen werden somit noch effektvoller angewendet. Der Wasser- und Elektrolysteverlust ist bei Bikram relativ hoch, dies kann zu Muskelkrämpfen und Kreislaufproblemen führen. Menschen mit zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck sollten daher erst einmal den Hausarzt zu Rate ziehen, ob Bikram für sie geeignet ist. Die modernen Weiterentwicklungen des Yogas nennen sich Power Yoga, Yoga-Pilates und Yogilates und werden oftmals auch in Fitnessstudios angeboten.

Erleuchtung durch Meditation

Ursprünglich war Yoga ein rein spiritueller Weg, der vor allem die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte. Die vielen Asanas entstanden erst im Laufe der Zeit. Ihr vorrangiges Ziel ist, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz verweilen kann. Mit der Zeit erkannte man immer mehr die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen und die Asanas wurden weiterentwickelt.

Foto: Thinkstock, iStock, shironosov

Helena
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