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Gesund essen: so machen Sie Ihrem Kind Gemüse schmackhaft

Junge isst eine KarotteWenn der Spross das gesunde Essen verschmäht und das angebotene Obst und Gemüse schlicht mit einem verächtlichen „Igitt!“ zu kommentieren pflegt, treibt dies so manche Eltern in die Verzweiflung. Predigten, durch die die Wichtigkeit von gesunden Nahrungsmitteln erklärt wird, stoßen bei den Kleinen auf taube Ohren. Doch mit Geduld und Phantasie lassen sich auch die mäkeligsten Esser zum Gemüseschmaus verführen.

Setzen Sie auf den Spieltrieb

„Mit dem Essen spielt man nicht!“ Diesen Satz haben die meisten Erwachsenen als Kind selbst zu hören bekommen und geben ihn nun an die eigenen Kinder weiter. Doch viel geschickter ist es, den Spieltrieb des Kindes während der Mahlzeiten zu nutzen, um es zum gesunden Essen zu animieren. Wenn das Gericht einen witzigen Namen erhält und sich um den Verzehr des Gemüses eine spannende Geschichte rankt, langen selbst sonst mäkelige Esser plötzlich herzhaft zu. Auch beim Anrichten der Mahlzeiten können Sie in die Trickkiste greifen, indem Sie beispielsweise Gemüse- oder Obstscheiben mit Hilfe von Plätzchenformen in kindgerechte Formen wie Sterne, Herzen oder Tiersilhouetten bringen. Was befühlt und belutscht werden darf, wird mit allen Sinnen erfahren und landet anschließend ganz nebenbei im Kindermagen.

Vom Fastfood Fan zum Minigourmet

Zwänge sind keine geeigneten Mittel, um Kindern gesunde Nahrungsmittel schmackhaft zu machen. Auch rigorose Verbote auszusprechen, wirkt kontraproduktiv. Gewinnt das Kind den Eindruck, all seine Lieblingsspeisen wie Pommes und Pizza würden nun grundsätzlich gegen Mahlzeiten ausgetauscht, die es nicht mag, stellt sich oft eine Komplettverweigerung ein. Lassen Sie ihr Kind daher ruhig auch ab und an Fastfood essen, erklären Sie diese Mahlzeiten zur Ausnahme. Bereiten Sie sie mit ihrem Kind zusammen zu. Stellen Sie etwa eine Auswahlmischung aus gesunden Zutaten wie bunten Gemüseschnitzen und Pilzen bereit und lassen sie das Kind daraus auswählen. Der Burger aus Vollkornbrötchen oder die hausgemachte Pizza wird so zum phantasievoll belegten Highlight.

Früh übt sich

Dass Kinder bestimmte Nahrungsmittel ablehnen, liegt an einer angeborenen Skepsis, die den Menschen von der Natur gegeben wurde, um sie vor Schaden durch das Probieren giftiger Pflanzen zu bewahren. Im Kindergartenalter ist diese Phase am stärksten ausgeprägt. Nutzen sie daher die Zeit vor dieser Altersspanne, um ihr Kind gesunde Nahrungsmittel nach Herzenslust probieren zu lassen. Vorlieben, die es im Kleinkindalter ohne Berührungsangst entwickelt, bleiben in der Regel auch anschließend bis ins Erwachsenenalter hinein erhalten.

Quelle des Bildes: Thinkstock, iStock, boumenjapet

Helena
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