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Großeltern: Hilfe annehmen oder lieber ablehnen?

Kinder sind etwas Wunderbares. Entscheidet man sich für ein eigenes Kind, so merkt man spätestens nach der Geburt, dass es doch oft mit Schwierigkeiten und Stress verbunden ist, sich um einen hilflosen kleinen Sprössling zu kümmern. Die elterliche Rolle ist gewöhnungsbedürftig und neu. Es ist sehr hilfreich, wenn man bei den plötzlich auftretenden Fragen jemanden hat, den man um Rat bitten kann.

In solchen Fällen können die frisch gebackenen Großeltern ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Leider tun sie das viel zu gerne und mit voller Freude. Unerwartete Besuche, unpassende Anrufe, Bloßstellung in aller Öffentlichkeit und kleine Streitigkeiten bei missachteten Ratschlägen sind die üblen Folgen der Gutmütigkeit. Klare Absprachen, um geordnete Verhältnisse zu schaffen, sind schon während der Schwangerschaft notwendig.

Die Großeltern wollen Freude verschaffen und so bleibt es nicht aus, dass sie bei jedem alltäglichem Besuch etwas angeblich Nützliches dabei ist. Oftmals ist es ein Teddy, die vierte Spieluhr, eine Stoffhandtasche fürs Baby oder ein Mittagsmenü für die hungrig aussehenden Eltern. Wenn die Kinder etwas älter sind, sind oft Taschengeld „Aufbesserungen“ an der Reihe.

Um ein bisschen Freude zurück zu geben, vereinbaren Sie ein paar feste Tage im Monat, in denen Ihr Kind Ihre Eltern besucht und sie voller Lebensfreude auf Trab hält. Diese Zeit können Sie dann für sich selbst gestalten und genießen.

Mit dem richtigen Maß an Unterstützung wird Ihnen alles viel leichter gelingen. Doch denken Sie stets daran, dass Sie die Eltern sind und alle Entscheidungen nur von Ihnen abhängen.

Helena
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