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Gruselhochzeit zu Halloween

Der sichere Ehehafen… und endlich wird der Anker gesetzt, auf auf geht es in ein beschauliches, angenehmes Leben, das zufrieden vor sich hinplätschert wie Wellen an einem blauen Sommertag am Saum des Sandstrandes lecken. Hach.

Aber wie schön die Ehe auch ist, viele empfinden die Hochzeit eher wie ein Geräusch des Kettenrasselns, mit denen die Herzallerliebste immer näher schreitet. Die Hochzeit ist wie das Öffnen des Höllentores: Wer einmal hier hindurch schreitet, findet nie wieder heraus. Die Ehe als ein Ort des Grauens, des bösen verteufelten Schicksales.

Naja. Nun. Ich hoffe, meine lieben Leser empfinden das anders und ihre Beziehung steht auf einem Fundament, das jeden Sturm übersteht. Doch dieses Pärchen hier schien das Ganze mit schrägem Humor zu fassen und dachte sich, dass man das Kind beim Namen nennen und den geisterhaften Gruselgeschichten ein klares Bild überstülpen sollte.

Also wurde geheiratet. Doch anstatt im weißen Brautkleid, erschien die Braut im schwarzen Gothiklook. Dazu eckige, blutige Vampirzähne, über die sie gierig mit der Zunge fuhr. Der Mann sorgte klugerweise vor und erschien in Ritterrüstung. Nur so, für alle Fälle, bei einem derart bissigen Weibsstück kann man ja nie wissen, nicht wahr?!
Dazu war der Gang zur Kirche von flackernden Kürbisköpfen gesäumt und die Kapelle spielte Trauermusik.

Das Paar empfand den Tag als „unvergesslich“. Und das glaube ich den beiden sofort! Ich hoffe nur, dass diese Art von Hochzeit keine Metapher für ihre Beziehung ist, die stelle ich mir ansonsten nämlich recht… bissig vor. Was sagt ihr zu der Geschichte? Käme für euch solch eine skurrile Hochzeit in Frage?

Helena
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