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Haftpflicht, Hausrat & Co: Ist Ihre Familie gut abgesichert?

Als Elternteil tragen Sie eine große Verantwortung für Ihre Familie und dieser sollten Sie auch beim Versicherungsschutz nachkommen. Decken Sie die wichtigsten Lebensrisiken ab, unnötige Policen sollten Sie sich dagegen sparen. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Prioritäten richten setzen

Verbraucherschützer weisen regelmäßig darauf hin, dass sich viele Familien nicht richtig und zu teuer versichern. Oft werden eher unbedeutende oder gar überflüssige Versicherungen abgeschlossen und  zugleich elementare Policen vergessen. Sie sollten daher mit Ihrer Familie systematischer vorgehen. Diesen empfehlenswerten Versicherungen sollten Sie sich zuerst widmen:

  • Private Haftpflichtversicherung: Familienmitglieder, sowohl Eltern als auch Kinder, beschädigen eventuell fremdes Eigentum oder verantworten unabsichtlich Verletzungen bei Dritten. Daraus können hohe Schadensersatzansprüche resultieren, die im schlimmsten Fall zu einer Zahlungsunfähigkeit führen. Eine private Haftpflichtversicherung begleicht solche Forderungen und ist unverzichtbar. Dazu erfahren Sie mehr auf www.swisslife.de.
  • Berufsunfähigkeitspolice: Kann der Hauptverdiener aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht mehr seiner Arbeit nachgehen, geraten Familien oftmals in finanzielle Nöte. Der Staat unterstützt in einer solchen Situation kaum. Viele unterschätzen das Risiko berufsunfähig zu werden, aber nur mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die im Versicherungsfall ausreichend hohe, monatliche Zahlungen garantiert, vermeiden Betroffene Finanzsorgen.
  • Risikolebensversicherung: Der Tod des Hauptverdieners trifft die Hinterbliebenen nicht nur psychisch hart, sondern auch finanziell. Eine Risikolebenspolice bewahrt die Liebsten zumindest vor Geldproblemen.

    Eventuell lohnende und überflüssige Policen

    Haben Sie die drei unverzichtbaren Lebensrisiken versichert, können Sie bei Bedarf zusätzlich eine Hausratversicherung vereinbaren. Versicherer übernehmen Schäden an allen beweglichen Gegenständen im Haus, etwa bei einem Brand oder bei einem Einbruch. Die Versicherungssumme sollten Sie so hoch angeben, dass sie tatsächlich den Wert Ihres Inventars umfasst. Ansonsten zahlt die Versicherung nur anteilig. Darüber hinaus können sich Krankenzusatzversicherungen für die gesamte Familie empfehlen, insbesondere für Zahnbehandlungen. Wenn in Ihrer Familie Kinder unter 3 Jahren leben, ist auch eine Kinder-Unfallversicherung zu empfehlen, da eventuelle Unfallschäden im privaten Bereich in diesem Alter nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt werden. Mit anderen Policen verschwenden Sie dagegen Geld. Das gilt für spezielle Kinderversicherungen, zum Beispiel die offensiv beworbenen Ausbildungsversicherungen. Bevorzugen Sie für diesen Zweck lieber gut verzinste Geldanlagen, der Versicherungsform bedarf es nicht. Verzichten sollten Sie auch auf kostspielige Glasbruchpolicen, bezahlen Sie auftretende Schäden besser selbst.

    Die Familie richtig absichern

    Versicherungen gibt es für Familien für oder gegen fast alles, doch die Wenigsten sind sinnvoll. Eine Grundregel besagt: Je höher das finanzielle Risiko, desto wichtiger ist eine entsprechende Police. Der klassische Dreiklang für Familien lautet daher: Haftpflicht-, Berufsunfähigkeit- und Risikolebensversicherung.

    Artikelbild: Daniel Ernst – Fotolia

Helena