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Hausgeburt

Säugling, Foto:© michael hampel - Fotolia.com

Säugling, Foto:© michael hampel - Fotolia.com

Die Hausgeburt wird heutzutage nur noch selten gewünscht. Insbesondere wird eine Hausgeburt heute von Paaren gewünscht, die aus philosophischen Gründen, aber auch aus persönlichen Gründen Wert auf eine natürliche Entbindung legen.

Natürliche Entbindung in den eigenen vier Wänden

Laut Geburtshilfeverein QUAG findet in Deutschland nur bei 1 bis 2 Prozent % aller Geburten eine Hausgeburt statt. Dass eine Hausgeburt gewünscht ist, kann eine Schwangere gegenüber ihrem Frauenarzt äußern, denn in Deutschland besteht die freie Geburtswahl, wobei der Frauenarzt allerdings eine Hausgeburt auch ablehnen kann. Dies kann entweder den Grund haben, dass der Frauenarzt selbst keine Hausgeburten durchführt und an einen anderen Arzt oder eine Hebamme weiterleitet, welche außerklinische Entbindungen durchführen. Idealerweise allerdings wird eine Hausgeburt von dem Arzt oder der Hebamme durchgeführt, der die Schwangere über die Schwangerschaft hinweg betreut und Kenntnis über den Schwangerschaftsverlauf hat.

Keine Risikoschwangerschaft – Voraussetzung für eine Hausgeburt

Die Grundvoraussetzung für eine Hausgeburt ist eine medizinische, nämlich die, dass es sich um eine physiologische, also um eine „normale“ Geburt handelt. Für den Fall, das eine Geburt problematisch verlaufen könnte, bzw. eine Risikoschwangerschaft vorliegt, ist eine Hausgeburt nicht möglich. Aber auch in dem Fall, dass unmittelbar vor oder gar während der Geburt Komplikationen auftreten bei Mutter und Kind, so kann die Geburt in ein Krankenhaus verlegt werden. Läuft hingegen alles nach Plan, so läuft eine Hausgeburt auf folgende Weise ab: Arzt oder Hebamme kommen ins Haus der werdenden Eltern und kontrollieren mit einem mobilen CTG-Gerät den Herzton des Kindes und die Wehentätigkeit.

Besser für alle Fälle gerüstet sein

Vor der Hausgeburt sollte sich die Schwangere und auch der Kindsvater von der Hebamme alle Vor- und Nachteile einer Hausgeburt erklären lassen. Dabei müssen die werdenden Eltern auch in einer schriftlichen Erklärung bestätigen, dass man sie über die Risiken einer Hausgeburt informiert hat. Ein Krankenhaus ist für den Fall der Fälle vorzuinformieren, falls es doch zu einer Einweisung kommt, die meist mit einem Notfall (bzw. einem Kaiserschnitt) verbunden ist. Finden Sie hier die perfekten Geschenke zur Geburt.

Helena