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Hausnotruf – Lebenskomfort & Sicherheit ab 50

Bei den meisten Menschen gehen mit dem Älterwerden auch immer mehr körperliche Einschränkungen einher. Treppenstufen und Türschwellen, denen in jungen Jahren kaum Beachtung geschenkt wurde, stellen nach und nach immer größere Barrieren dar. So ist es kein Wunder, dass ältere Menschen auch als sturzanfälliger gelten. Doch wer eilt einem zur Hilfe, wenn man alleine wohnt und es zum Sturz kommt? Hier können Hausnotrufe eine Lösung bieten, um im Notfall nicht auf sich allein gestellt zu sein.

rotes Telefon

Absichern im eigenen Heim

Bei der Installation eines Hausnotrufgeräts wird der Kunde mit einem sogenannten Funkfinger, der als Handsender fungiert, sowie einer Basisstation ausgestattet. Die Basisstation wird an einem zentralen Punkt im Haus installiert und kann Signale des Funkfingers im Umkreis von circa 50 Metern empfangen. Im Notfall kann man über die Basisstation per Knopfdruck Kontakt zur Notrufzentrale aufbauen, in der der dortige Mitarbeiter den Notfall sofort bearbeitet. Gegebenenfalls wird umgehend ein Rettungsdienst alarmiert, der zu dem Hilferufenden eilt. Sollte der Sturz nicht in der Nähe der Basisstation geschehen, kann mit Hilfe des Funkfingers durch Betätigen der Notfalltaste ein Notruf abgesetzt werden, vorausgesetzt der Handsender wird am Körper getragen. Der Hausnotruf bietet demnach einige Sicherheit im häuslichen Alltag.

Die mobile Alternative für Aktive

Für aktivere Ältere bietet ein mobiler Hausnotruf, auch Seniorentelefon genannt, das nötige Plus an Sicherheit. Ein mobiler Notruf funktioniert im Prinzip wie ein gewöhnlicher Hausnotruf und so kann man per Knopfdruck schnell Hilfe rufen. Beim Kauf eines Seniorentelefons wird von dem Anbieter ein Telefon bereitgestellt, welches auf der Rückseite des Handys einen speziellen Notrufknopf besitzt. Alternativ wird in dem Mobiltelefon des Nutzers eine Kurzwahltaste festgelegt, über die ein Notruf alarmieren kann. Manche Seniorentelefone verfügen zudem über eine GPS-Funktion, welche es ermöglicht, den Standort des Hilferufenden bis auf einige Meter genau per Satellit zu orten. So können auch aktive Senioren wieder sorgenfrei und unbeschwert einen Spaziergang machen, einkaufen gehen oder Radfahren.

Fazit: Sowohl das Hausnotrufsystem als auch die mobile Notrufvariante bieten sturzgefährdeten Älteren die Sicherheit, im Notfall nicht alleine zu sein.

Bildquelle: lassedesignen – Fotolia.com

Helena