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Heiraten – welchen Namen soll das Brautpaar annehmen?

Heiraten ist so eine Sache. Manche finden´s altmodisch, andere hoch romantisch. Genauso delikat ist die Frage nach dem Namen, den die beiden nach der Trauung anzunehmen gedenken.

Bei meiner besten Freundin war diese Entscheidung recht simpel, ihre kleine Tochter hat entschieden kommentiert, dass sie wie ihr Papa heißen möchte. Und damit war das Thema erledigt.
Sie wird ihren Nachnamen also ,,aufgeben“ und den ihres Freundes annehmen.

Ich für mich wüsste nicht, wie ich das handhaben würde. Ich weiß noch, dass ich als Dreizehnjährige ganz konsequent behauptete, ich würde meinen Nachnamen niemals aufgeben, weil er so schön exotisch und irgendwie bedeutungsschwer klingt. Ich wichtigtuerisches Ding, ich 😉 . Aber mittlerweile wäre mir das nicht mehr so wichtig, ich schätze, ich würde sogar ganz gern den Namen des anderen annehmen.
Ich würde es blöd finden, anders als der Bräutigam zu heißen. Wozu dann überhaupt heiraten? Es geht doch darum, aus zwei gleich eins zu machen, oder?

Mittlerweile ist bezüglich der Namensfindung auch allerhand möglich. Beispielsweise Doppelnamen. Dass man einfach beide Namen annimmt und sich gar nicht erst für einen entscheidet. Oder aber beide behalten den ihren. Schwierig wird es nur mit vorhandenen Kindern, die keine Doppelnamen annehmen dürfen. Da würde ich dann doch für einen gemeinsamen Namen plädieren, denn sonst herrscht heilloses KuddelMuddel auf dem Türschild 😉 .

Wichtig ist, dass alle Beteiligten sich wohl fühlen. Es hilft ja nichts, einen Namen anzunehmen, den man gar nicht mag. Ich kann auch verstehen, dass viele ihren Namen nicht aufgeben möchte, weil er vom Aussterben bedroht ist. 

Helena
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