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Hochbegabte – Förderung von Intelligenz

Maßnahmen zur Förderung Begabter gibt es zahlreiche. Wenn Eltern ein begabtes Kind haben, sollten Sie folgende Ratschläge beachten:

Lehrer können das Kind folgendermaßen fördern, indem sie den Kindern spezielle Knobelaufgaben stellen.

Wichtig ist dabei, dass die Aufgaben für das Kind keinen Strafarbeitscharakter, haben und seine Leistungen anerkennen, das Kind aber nicht herausstellen.

Das Kind kann aber auch in die Lehrtätigkeit eingebunden werden, in dem es z. B. schwächeren Kindern hilft. Die Schule kann ferner Unterricht in einzelnen Fächern auch in höheren Klassen anbieten.

Das Überspringen von Klassen ist nur fördernd, wenn das Kind der Versetzung zu stimmt und sich nicht aus dem Klassenverband raus gerissen fühlt. Das Kind kann aber auch für einzelne Stunden oder Tage vom Regel-Unterricht freigestellt werden z. B. für innerschulische Förderkurse, für Uni-Kurse, Bibliotheks-/Museumsbesuche, Ortserkundigungen oder andere außerschulische Veranstaltungen.

Die Maßnahme eignet sich vor allem für Kinder, die nicht in allen Fächer hochbegabt sind.

Eine andere Hilfe könnte das vorschulische Einschulen sein. Darüberhinaus könne Eltern zu den zahlreichen Begabtenförderungsorganisationen Kontakt aufnehmen. Zum Beispiel gibt es die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (DGhK) ist ein im ganzen Bundesgebiet tätiger gemeinnütziger Verein, in dem sich betroffene Eltern, Pädagogen, Psychologen sowie andere Interessierte ehrenamtlich für die Förderung hoch begabter Kinder einsetzen.

Hier werden organisierte Veranstaltungen für Kinder zwischen 4 und 16 Jahren angeboten. Sie bieten aber auch Lehrern und Eltern Hilfe und sind Ihnen ein Ratgeber bei der Förderung des Kindes.

Schulen – auch Spezialschulen – können aber alleine keine optimale Förderung für hochbegabte Kinder bieten. Das Wissen über Hochbegabung und der Bereitschaft zur Förderung bietet eine gute Möglichkeit der Förderung. Das haben Modellversuche an einzelnen Schulen gezeigt. Zusätzlich sind aber außerschulischen Angebote erforderlich, bei der betroffene Kinder auch mit anderen Hochbegabten in Kontakt kommen können.

Ein überspringen der Klasse macht 100% Sinn, wenn das Kind den anderen Schülern in allen Fächern überlegen ist. Generell gilt jedoch für beides: Man muss jeweils das einzelne Kind sehen. Möglich ist aber auch mehrere hochbegabte Kinder zu separieren oder nach verschiedenen Begabungsstufen in der selben Klasse in Gruppen aufzuteilen.

Hochbegatenschulen sind für Kinder geeignet, dessen Begabung lange nicht erkannt wurde und die bereits Probleme entwickelt haben. Hochbegabte- oder sog. D-Zug-Klassen gibt es bereits in vielen Bundesländern. Das örtliche Schulamt oder dieDeutschen Gesellschaft für das Hochbegabte Kind informiert über entsprechende lokale Angebote.

In jedem Fall gilt: Die Förderung hochbegabter Kinder im Unterricht muss immer mit den Eltern, dem Schulleiter, ggf. dem zuständigen Schulamt und den Lehrern abgesprochen werden.

Helena
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