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Hochzeit lieber nicht per Internet organisieren

Heutzutage geht im Internet ja alles – sogar Pizza bestellen. Aber bei einigen Sachen sollte man auf das bequeme Internet verzichten, beim Heiraten zum Beispiel.

Flickr/Lohb

Wie gesagt, über das Internet kann man heute alles machen. Vom gebuchten Urlaub bis hin zur online bestellten Pizza ist da nichts, was nichts mehr geht. Man kann auch ein Brautkleid bestellen, Dekoration und die location buchen. Insofern nimmt man Braut und Bräutigam heutzutage sehr viel Arbeit ab, wenn es darum geht, die Hochzeit zu organisieren.
Allerdings – ich finde das doof. Gerade die Hochzeitsvorbereitungen sind zum Teil einfach wundervoll. Ein paar Beispiele gefällig?

1. Das Brautkleid
Was für ein Gefühl ist es, in ein Brautmodengeschäft zu gehen und sich mit der besten Freundin einen ganzen Nachmittag Zeit zu nehmen, um in Tüll- und Stoffträumen zu versinken? Sich ganz dem Anprobieren widmen, die Aufmerksamkeit der Verkäuferin genießen, sich im Spiegel bewundern. Das richtige Kleid zu finden ist keine unangenehme Aufgabe, die erledigt werden muss. Es ist ein Genuss. Es ist Hingabe. Es soll Spaß machen. Sich abends mit Chips vor den Rechner zu setzen und Brautmoden durchzuklicken, hat null Glamour, keinen Stil, keine Würde.

2. Einladungen
Gäste zu einer Hochzeit einzuladen, das geht nun wirklich ultrabequem per Mausklick. Aber ich kenne das mit den Hochzeitseinladungen so: Mit Mama, Tante und bester Freundin wird sich an vielen Abenden vor den Ofen gesetzt und bei Kakao und Tee die Einladungskarten selbst gebastelt. Dabei wird getratscht, sich erinnert, gelacht und auch mal ein gerührtes Tränchen verdrückt. Das Basteln ist eine emotionale Sache, an die man sich später gern zurück erinnert.

3. Erinnerungen
Die ganzen Vorbereitungen sind genauso Heiraten wie der Hochzeitstag ansich. Es gibt viel zu planen, zu treffen, zu besprechen. Aber in einigen Jahren wird man sich eben nicht nur an den einen großen Tag erinnern, sondern an das große Sammelsorium an Tagen. Und das wird genauso schön sein, wie es das Ja-Wort vor dem Traualtar gewesen ist.

Oder seht ihr das anders? Wie bereitet ihr euch vor?

Helena