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Hochzeitswalzer

Es gibt eine Sache, die bei vielen Brautpaaren ein regelrechtes Grauen auslöst: das Tanzen und ganz besonders der Hochzeitswalzer drückt vielen auf das Gemüt.

Ich persönlich verstehe das gar nicht: Tanzen ist doch Träumen mit den Beinen?! 😉 Ich tanze sehr gern, ob Walzer, Tango oder Cha Cha Cha – tanzen ist für mich Ausdruck von Lebensfreude, von Aktivität und Stimmung. Aber viele Brautpaare haben noch nie das Tanzbein geschwungen, haben keine Ahnung von Takt, Schrittfolgen und Rythmus. Da kann einem natürlich schon mal der pure Schweiß auf der Stirn stehen, wenn man vor sich die nackte Tanzfläche sieht, auf der man dann bald alleine vor den Augen aller Zuschauer tanzen soll. (Und dabei dann auch noch glücklich aussehen…?!)

Dabei macht Übung doch den Meister! Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Zuerst die gute: Um ein paar Tanzschritte zu lernen, braucht ihr mittlerweile nicht mehr zwingend eine Tanzschule zu besuchen. Da reicht das Internet und ein paar Mausklicks und schwupps, habt ihr einige Anleitungen schon gedownloaded. Hier zum Beispiel. Die schlechte ist: Ihr müsst trotzdem üben, damit ihr euch am Tag aller Tage nicht auf die Füße tretet.

Doch ich finde diese Homeanleitungen schwierig. Wer noch nie getanzt hat und alleine lernt und übt, wird niemals die helfende und sichere Hand eines Tanzlehrers spüren, die einem im wahrsten Sinne des Wortes zeigt, wo es lang geht. Man muss ein Gefühl für den Tanz entwickeln, man muss zusehen, wie es richtig gemacht wird und mal mit jemandem tanzen, der sein Handwerk auch versteht. Und außerdem macht es Spaß, unter Gleichgesinnten, die auch keinen Funken Taktgefühl bisher besitzen, zu tanzen, zu lernen und sich auszutauschen. Und die Liebe wird dabei auch noch beflügelt!! Ein Versuch ist es doch wert, oder?! 🙂

Helena
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