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Im Dinopark im Naturpark Altmühltal wartet eine faszinierende Zeitreise

Der Naturpark Altmühltal ist eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Landschaft. Sie ist geprägt von den sonnigen Liegewiesen des Altmühlsees bei Gunzenhausen und von den steil aufragenden Felswänden des Donaudurchbruchs bei Kelheim. Immer wieder thronen romantische Burgen hoch über dem Tal, idyllische Städte und reizvolle Seitentäler prägen das Bild. Der Naturpark hat aber auch eine ganz spezielle Attraktion zu bieten: den Dinopark Altmühltal bei Denkendorf.

Vom Saurierskelett zum Saurierfossil

Im Dinosaurier-Freilichtmuseum begibt man sich auf einem 1,5 Kilometer langen Erlebnispfad durch den Wald auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Erdzeitalter – vom Erdaltertum über Trias und Jura bis in die Kreidezeit und die Erdneuzeit. Auf die Besucher warten über 60 große und kleine Dinosauriermodelle. In einer schlammigen Senke etwa kann man die vermodernden Überreste eines T-Rex entdecken. Ein winziger Raubsaurier tut sich gerade an dem verwesenden Fleisch gütlich – bald werden vom „König der Urzeit“ nur noch die blanken Knochen übrig sein. Wurden diese Knochen von Schlamm bedeckt, der sich im Laufe von Jahrmillionen zu festem Gestein wandelt, konnte das Skelett zum Fossil werden.

Im Dinopark wird man oft überrascht durch das plötzliche Auftauchen der lebensgroßen Giganten der Urzeit. Anschaulich lernt man sie auch als liebevolle Eltern kennen oder erfährt, dass die aus dem Film „Jurassic Park“ bekannten Velociraptoren ein Federkleid trugen. An einer Aktivstation kann man seine Schnelligkeit mit der eines Raubsauriers und eines Pflanzenfressers messen. Alles Wissenswerte hat das Informationszentrum Naturpark Altmühltal unter www.naturpark-altmuehltal.de/fossilien und unter www.dinopark-bayern.de zusammengestellt.

Fossilien sammeln – und spannende Reisen in die Erdgeschichte

Fünf Steinbrüche und Fossilien-Sammelstellen im Naturpark laden zur spannenden Schatzsuche ein. Gefährliche Raubfische und Meeresschnecken, Flugsaurier und urzeitliche Insekten lauern als Versteinerungen zwischen den Solnhofener Platten. Auch junge Hobbyforscher können die weichen Gesteinsschichten ohne Probleme mit Hammer und Meißel bearbeiten.

Museen im Naturpark öffnen Fossilienfans zudem ein Fenster in die Welt des Jura. Das Museum Solnhofen etwa lädt bei den Fossilientagen am 5. und 6. August 2017 zur Schatzsuche für Kinder und zur Fossilien- und Mineralienbörse ein. In Eichstätt führt der Fossilienpfad hinauf zum Jura-Museum auf der Willibaldsburg, das Museum Bergér zeigt unzählige versteinerte Ammoniten, Insekten, Saurier und Urzeitfische. Der Geoweg Urdonautal entführt auf 21 Kilometern in die flussgeschichtliche Vergangenheit des Naturparks. (djd)

Foto: djd/Naturpark Altmühltal/Sascha Kletzsch

Helena