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Immer mehr Kinder klagen über „Rücken“

Wenn das Kind über einen schmerzenden Rücken klagt, reagieren viele besorgte Eltern spontan, indem sie es zur Vermeidung von körperlicher Belastung ermahnen. Sie versorgen es mit einer Wärmflasche und lassen es in eine Kuscheldecke gehüllt vor dem Fernseher ausruhen. Oftmals ist dies jedoch nicht der richtige Weg. Im Gegenteil: Bei vielen Kindern, die unter Rückenschmerzen leiden, ist keine organische Ursache zu finden. Einseitige Belastung, Bewegungsarmut und allzu häufige Abenteuer – in der virtuellen anstatt in der wirklichen Welt – fordern ihren Tribut.
Junge mit Nackenschmerzen

Spiel und Spaß damals und heute

Während die meisten Eltern noch in Zeiten aufgewachsen sind, in denen es selbstverständlich war, die schulfreie Zeit damit zu verbringen, herumzutollen, auf Bäume zu klettern und mit den Freunden Fahrrad zu fahren, haben körperliche Aktivitäten dieser Art für deren Nachwuchs heute eher Seltenheitswert. Anstatt gemeinsam Rollschuh zu laufen oder sich im Seilspringen zu üben, treffen sich die Sprösslinge heutzutage zum virtuellen Beisammensein in Internet-Chatrooms ober zu Onlinespielen. Der Schulsport bietet oftmals den einzig verbliebenen Rahmen, in dem Kinder sich körperlich überhaupt noch aktiv betätigen. In der Folge greifen gesundheitliche Probleme wie Übergewicht oder eben Rückenschmerzen aufgrund von Haltungsschäden und einer verkümmerten Muskulatur unter Kindern und Jugendlichen immer weiter um sich.

Der starke und gesunde Kinderrücken

Voraussetzung für einen schmerzfreien Rücken von der Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter hinein ist eine gut entwickelte Rückenmuskulatur und ein gesundes Körpergewicht. Beides lässt sich am Einfachsten durch eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung in Kombination mit viel Bewegung erreichen. Rückenschmerzen können natürlich auch bei Kindern diverse Ursachen zugrunde liegen, die von einer angeborenen Fehlbildung der Wirbelsäule über deren Entzündung bis hin zu Tumorerkrankungen reichen. Daher sollten Eltern die Klagen ihres Kindes über einen schmerzenden Rücken auf jeden Fall ernst nehmen und es ärztlich untersuchen lassen.

Ihre Eigeninitiative ist gefragt

Sobald jedoch eine organische Ursache für den Schmerz ausgeschlossen wurde, gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Zur Bekämpfung des Schmerzes versorgen Sie Ihr Kind mit einem Wärmepflaster – mehr dazu hier – und ermuntern Sie es nicht nur zu körperlicher Betätigung, sondern werden Sie mit ihm gemeinsam aktiv! Besuchen Sie beispielsweise Kletterparks, unternehmen Sie gemeinsam spannende Streifzüge durch den Wald, buchen Sie Reitunterricht für sich und Ihr Kind. Nicht nur Ihre beiden Rücken werden es Ihnen danken!

Foto: Fotolia, 20340209, Klaus Eppele

Helena