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Jugend und Internet – So bewegen sich Kinder gefahrlos durchs Netz

Früher oder später beginnt jedes Kind, sich mit der großen Welt des Internets vertraut zu machen – spätestens jetzt ist es höchste Zeit, dem Nachwuchs zu erklären, wo Fallen lauern. Einige Tipps, wie Kinder sich gefahrlos durchs Netz bewegen können, bekommen Sie hier.

Vorsicht ist geboten

„Hallo, wie geht’s Dir denn heute?“ Was harmlos und freundlich klingt, muss nicht immer so sein! Nimmt ein Fremder auf diese Art und Weise Kontakt auf Facebook, WhatsApp oder einer anderen Plattform auf, ist Vorsicht geboten – machen Sie Ihrem Kind klar, dass es sich auf Gespräche mit Fremden nicht einlassen sollte. Am besten ist es, solche Versuche der Kontaktaufnahme ganz schnell zu löschen. Ähnliches gilt bei Freundschaftsanfragen: Wer sich nicht sicher ist, ob diese wirklich vom netten Nachbarsmädchen oder dem Jungen aus der Parallelklasse stammen, sollte das unbedingt klären, bevor die Anfrage bestätigt wird. Was Fotos und persönliche Daten betrifft: Besser ist es, mit Spitznamen und unpersönlichen Fotos zu arbeiten – wirkliche Freunde wissen auch so, wer damit gemeint ist.

Mobbing geht gar nicht

Auf einer Plattform wird jemand gemobbt? Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es da auf keinen Fall zusehen darf. Auch wenn es Mut erfordert: Es ist gut und wichtig, sich hinter Mobbingopfer zu stellen und kundzutun, dass man nicht damit einverstanden ist, wenn andere öffentlich fertiggemacht werden. Bieten Sie für solche Fälle Ihre Hilfe an und melden Sie derartige Vorfälle bei der betreffenden Plattform. Damit mehr Schutzfunktionen eingebaut werden können, ist es wichtig, dass diese Unternehmen erfahren, was auf ihren Seiten passiert. Bekommt das Kind selbst fiese Kommentare, sollten diese auf jeden Fall gelöscht werden – ansonsten fühlen sich andere nur angestachelt und machen auch noch mit. Damit die Mobber im jeweiligen sozialen Netzwerk gemeldet werden können, ist es wichtig, Screenshots von den bösen Kommentaren zu machen. Da Mobbing eine echte Straftat darstellt, kann in schweren Fällen auch die Polizei einschreiten.

Abzocke vermeiden

Es passiert immer wieder: In Spielen wie „Candy Crush“ wird das Kind aufgefordert, gegen Bezahlung Hilfe zu kaufen, wenn es in einem schwierigen Level feststeckt. Fängt das Kind einmal damit an, ist es schnell sein gesamtes Taschengeld los! Spiele, die nur funktionieren, wenn man während des Verlaufs Extra-Käufe tätigt, sollten daher ganz schnell gelöscht werden.

Bildquelle: Thinkstock, 467341027, iStock, monkeybusinessimages

Helena
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