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Kinder und Computer: Kontrolle ist wichtig

Im Internet gibt es alles, das begreifen bereits Fünfjährige. Gerade aber weil im Internet auch viel geboten wird, das Kindern schadet und weil heute schon die Kleinsten computer-affin sind, muss es klare Regeln geben. Wie beim Fernsehen auch, sollte die Zeit, die Kids am Computer verbringen, vorher festgelegt werden. Zudem müssen die Eltern über die Inhalte wachen, die ihre Kinder konsumieren. Ein Computer ist kein Babysitter!

Kalaschnikows gehören nicht ins Kinderzimmer

Ballerspiele sind faszinierend, sie können Kinder und Jugendliche derart in ihren Bann ziehen, dass sie vergessen, zu essen, zu trinken und zu schlafen. Sie brauchen auch keine echten Freunde mehr, denn der Computer wird zum Spielgefährten. Das böse Erwachen findet spätestens dann statt, wenn Kinder echte Gewaltszenen nicht mehr schocken, da sie Realität und Virtualität nicht mehr auseinander halten können. Deshalb gilt: Eltern sollten Computerspiele nicht verpönen, aber genau auswählen, mit welchen Spielen Kinder ihre Zeit verbringen. Altersgerechte, gewaltfreie Spiele mit Lerneffekt können eine Bereicherung für das Kind sein. Mehr als eine Stunde am Tag sollte ein Kind aber nicht am Computer verbringen.

Internet für alle einsehbar

Werden Kinder nicht beaufsichtigt und bestimmte Seiten nicht blockiert, können sie beim Surfen auf Seiten landen, die Gewalt oder pornographische Inhalte verherrlichen. Still und leise halten so Inhalte in die eigene Wohnung Einzug, die sich die Familie im Fernsehen niemals ansehen würde. Deshalb gilt: Entweder haben Kinder von vornherein nur Zugang zu bestimmten altersgerechten Seiten oder aber, der Computer steht so, dass alle Familienmitglieder jederzeit einsehen können, was das Kind sich gerade im Netz anschaut. Ein eigener Internetanschluss im Kinderzimmer ist deshalb auf keinen Fall zu empfehlen. Kinder und Computer sind zwei Dinge, die heutzutage immer früher zueinander finden – aber: Die Eltern tragen die Verantwortung dafür, dass ihre Kinder keinen Schaden nehmen.

Eine Bereicherung für alle

Kinder und Computer – das ist ein vieldiskutiertes Thema. Müsste es gar nicht sein, wenn Eltern klare Regeln aufstellen: Die Erziehungsberechtigten müssen wissen, welche Spiele ihre Kids spielen und welche Inhalte sie sich im Netz ansehen. Wird dazu noch ein zeitliches Limit gesetzt, kann der Computer in der Familie zu einer Bereicherung für alle werden. Und der Nachwuchs lernt mit dem Medium richtig umzugehen und außerdem die Inhalte auch richtig einzuschätzen.


Bildquelle: Thinkstock / 79076972 / Purestock / Kinder am Computer

Helena
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