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Kleines Kinderzimmer, große Wirkung

Ordnung ist das halbe Leben – das betrifft natürlich nicht die Kinder, denn die lieben ihr kreatives Chaos. Für uns Erwachsene gilt bei der Einrichtung eines Kinderzimmer aber die Faustregel: Je einfach das Ordnungssystem, desto leichter ist das Aufräumen. Am besten geht das mit Boxen aus Kunststoff oder Holz, in denen das Spielzeug ruckzuck verstaut wird. Damit Bälle und Bauklötze, Kuscheltiere und Malutensilien am Abend schnell eingeordnet werden, müssen die Boxen allerdings schön groß sein.

Podeste mit Schubladen bieten Stauraum

In kleineren Kinderzimmern machen sich auch Podeste bezahlt: Sie schaffen zusätzlichen Stauraum, von dem man eigentlich nie genug haben kann. Dafür können von einem Schreiner spezielle Schubladen in die Podeste gebaut werden. Hübsche Idee: Wer nach mehr Platz für Kreativität sucht, kann auch die Wand miteinbeziehen: Tafellack macht`s möglich: Mit dem speziellen Lack ein Möbelstück (zum Beispiel eine Schrankwand) oder die Zimmerwände lackieren und schon können sich die Kleinen mit Kreide auf der neu entstandenen Malfläche austoben. Gab es den Tafellack früher nur in Schwarz und klassisch Dunkelgrün, gibt es ihn jetzt auch in hellen Farben. Apropos Farbe: Die Zimmerfarbe trägt entscheidend dazu bei, wie groß ein Raum wirkt. Je dunkler der Ton, desto kleiner wirkt das Zimmer. Wer dennoch dunkle Farben liebt, sollte in kleinen Räumen nur eine Wand dunkel abtönen und die anderen Wände heller streichen.

Hoch das Bett: So finden Sie noch mehr Raum

Das Hochbett ist für kleinere Zimmer eine großartige Lösung: Während oben geschlafen wird, kann darunter problemlos ein Schreibtisch gestellt oder eine gemütliche Leseecke erschaffen werden. Auch kann man unter dem Hochbett zusätzlichen Stauraum nutzen und Regale aufstellen.

Mitwachsende Möbel halten jahrelang

Mit sogenannten „mitwachsenden Möbeln“ lassen sich auch Kinderzimmer einrichten, die nicht nur kurzfristig halten sollen. Der Fachhandel hält Stühle, Tische und Betten und sogar Kleiderschränke bereit, die mit wenigen Handgriffen mitwachsen – also größer werden. Das lohnt sich insbesondere bei hochwertigen Massivholzmöbeln.


IMG: Thinkstock, iStock, poligonchik

Helena