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Kostenfallen beim Handy vermeiden

Smartphone und Handys sind allgegenwärtig und begleiten viele Menschen rund um die Uhr. In den letzten Jahren sind die Kosten für die Benutzung deutlich gesunken – und viele Menschen erinnern sich nur noch dunkel daran, dass vor gar nicht allzu langer Zeit einmal ein Auslandsgespräch ein Vermögen kostete. Bis heute gibt es allerdings zahlreiche Kostenfallen, die Handy- und Smartphonebenutzer unbedingt vermeiden sollten, damit es beim Anblick der nächsten Rechnung kein böses Erwachen gibt.

Der Klassiker unter den Kostenfallen: Die Sonderrufnummer

Bei Gewinnspielen im Fernsehen, Info-Hotlines und anderen kostenpflichtigen Angeboten werden sehr oft Sonderrufnummern verwendet, die mit der Vorwahl 01805, 0900 oder 01377 bis 01379 beginnen. Die Anbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei der Veröffentlichung dieser Nummer die Kosten anzugeben, die bei einem Anruf aus dem Festnetz anfallen. Bei Smartphone- und Handyanruf reicht der Hinweis, dass deutlich höhere Kosten entstehen können, ohne dass diese Kosten aufgeführt werden müssen. Oft wäre das auch gar nicht möglich, denn die Kosten unterschieden sich je nach Mobilfunkanbieter. Bei den 0900-Nummern werden die Kosten vor dem Gespräch angesagt. Bei anderen Nummern ist es empfehlenswert, vor dem Anruf bei seinem Mobilfunkbetreiber nachzusehen, welche Kosten entstehen.

Ein Blick ins Kleingedruckte spart bares Geld

Der Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft. Anbieter werben daher nicht selten mit äußerst niedrigen Minutenpreisen oder bieten Flatrates für Telefonanrufe, Internet und SMS an. Diese Angebote scheinen verlockend – und in der Tat sind manche Schnäppchen zu entdecken. Doch genaues Hinsehen kann Geld sparen. Auf jeden Fall ist es lohnenswert, sich auf entsprechenden Portalen über die diversen Tarife und Anbieter einen Überblick zu verschaffen. Weit verbreitet ist es, mit Abschluss des Vertrages ein Endgerät für einen monatlichen Betrag zu mieten. Rechnet man die Summe für diese Mietzahlungen zusammen, wird der aktuelle Marktpreis des Telefons oft deutlich überschritten. In diesem Fall kann es sich lohnen, auf das Mietgerät zu verzichten und das Modell zu kaufen. Eventuell lohnt sich auch ein Ratenkauf.

Flatrate – nicht jeder braucht alles

Wer ein neuen Mobilfunkvertrag abschließt, sollte sich seine alten Rechnungen ansehen und feststellen, wie viel er telefoniert und im Internet unterwegs ist. Denn zu großzügig bemessene Flatrates können sich als Kostenfalle entpuppen, wenn man sie gar nicht ausschöpfen kann. Besser ist es, in diesen Fällen ein kleines, billigeres Paket zu wählen.

Bildquelle: Thinkstock, 479313523, iStock, ponsulak

Helena
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