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Männer sind anders – Frauen auch

Heiraten an sich ist ja schon mal eine echt feine Sache. Wenn da nur nicht manchmal dieses seltsame Gefühl wäre, den anderen überhaupt nicht zu kennen und neben einem Alien einzuschlafen.

Vor Jahren las ich einmal den Spruch: „Der Mensch, den wir am meisten lieben, ist der, über den wir am wenigsten aussagen können“. Und ist es manchmal nicht auch so? Dass wir morgens aufwachen und uns über die Andersartigkeit des anderen wundern? Männer sind anders – Frauen auch. Oft ist das andere Geschlecht dem anderen ein Rätsel mit sieben Siegeln, ohne jedes Lösungsbuch, das man in irgendeinem Kiosk kaufen könnte. Was bewegt uns nur zu einer Verlogung? Und was ist eigentlich dieses Liebe?!

Mädels, mal ehrlich, was fasziniert uns an dem andersartigen Geschlecht denn so? Der hat was komisches zwischen den Beinen baumeln, grunzt unkontrolliert los, wenn ein schwarzweißer Ball über einen grünen Bildschirmrasen rollt und stinkt nachts wie ein Iltis, wenn er zuviel Bier mit seinen Kumpels getrunken hat. Außerdem vergisst er andauernd, zu staubsaugen, lässt seine ungewaschenen Socken unters Bett verschwinden und ist vollkommen überfordert, wenn er alleine in den Supermarkt muss. Da kann es schon mal vorkommen, dass er eine Monatspackung Chipstüten kauft – die waren ja im Angebot. Das Klopapier, die Zahnpasta und das Gemüse für das Abendessen hat er vergessen. Die Putenschnitzel nicht.

Und überhaupt Männer: ständig vergessen sie wichtige Termine! Nach fünf Jahren passiert es schon mal, dass der Valentinstag zwischen Bierdosen und Fußballabend begossen wird. Keine roten Rosen. Kein Candle light dinner. Kein tolles Parfum. Nichts. Einfach nichts. Gähnende Leere. Der Mann gleicht einer Wüste: Da wachsen auch nur Kaktusse. Und sonst nichts.

Wenn dann auch noch eine junge Tante angewackelt kommt, in deren Ausschnitt man in ein schwarzes Loch fallen könnte, so tief ist der, dann ist alles vorbei. Der Mann wird zu einem sabbernden, verknallten und völlig bescheuerten Dackelhund, der nur noch Männchen machen kann. Kommt man als liebende Ehefrau allerdings einmal, auch nur ein einziges mal, mit einer komplett neuen Haarfarbe nach Hause, z.B. anstatt mit blonden, plötzlich mit roten! Haaren, dann passiert….. genau. Eben nichts. Der Mann haucht einem den obligatorischen Begrüßungskuss auf die Wange und harrt ansonsten seiner Dinge. Auch der Spruch: „Schaaatz, fällt dir was auf?“, hilft nicht. Der Mann guckt dann nur etwas blöd. Und guckt immer noch. Und immer noch, nur jetzt noch viel blöder.

Und dennoch. Dennoch lieben wir sie, die schnuckeligen, haarigen, harten Männleins an unserer Seite und würden sie um nichts in der Welt jemals wieder hergeben. Warum das so ist und andere, absonderliche Wunderlichkeiten – das gibt´s dann im nächsten Artikel dieser kleinen Serie. 🙂 Könnt ihr es allerdings nicht weiter abwarten, können heiratswillige Damen ja mal hier schauen.

Helena
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