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Mit vitaminreichen Herbstkräutern die Abwehrkräfte stärken

Herbstzeit ist Erkältungszeit. Setzen Sie jetzt auf viele Vitamine und gesunde Nährstoffe, um den Bakterien und Viren zu trotzen. Herbstkräuter wie Barbarakraut und Hirschhornwegerich sind hervorragende Vitaminspender und schmecken außerordentlich gut.

Mit frischen Aromen überraschen

Zu Großmutters Zeiten kannte man Herbstkräuter noch in und auswendig. Doch im Laufe der Zeit sind viele Rezepte und das Wissen über die Heilkraft der verschiedenen Kräuter verloren gegangen. Beispiel Hirschhornwegerich: Im Tessin und in Norditalien ist der Hirschhornwegerich eine traditionelle Gemüsepflanze. Bei uns wurde er von anderen Salatarten längst verdrängt. Die Blätter sind aromatisch und von salzhaltigen Böden manchmal auch etwas salzig. Schmeckt gut als Salat und ist auch frittiert ein köstlicher Snack. Verglichen mit Kopfsalat und Feldsalat enthalten die Blätter vom Hirschhornwegerich mehr Calcium, Vitamin A und Vitamin B2. Der Gehalt an Vitamin C entspricht etwa dem von Feldsalat.
Der Blutampfer, ein Verwandter des Sauerampfers, hat auffallend rote Adern in den grünen Blättern und wird daher als Zierpflanze kultiviert. Aber nicht nur sein Äußeres ist interessant, auch seine inneren Werte sind nicht von der Hand zu weisen: Den Blättern wird eine blutreinigende Wirkung nachgesagt, sie schmecken milder als Sauerampfer und können als Salat serviert werden.

Barbarakraut – guter Vitaminspender

Das Kraut wurde zu früheren Zeiten vor allem wegen seines hohen Gehalts an Vitamin C geschätzt und gegessen. Es wird meist wie Spinat zubereitet, also gekocht. Der Geschmack der Blätter ist sehr apart: scharf, pfeffrig, würzig, die enthaltenen Senföle sorgen für die pikante Note. Barbarakraut schmeckt ein bisschen wie Kresse, daher wird es auch Wildkresse genannt. Roh kann Barbarakraut auch verzehrt werden, durch den hohen Anteil an Vitamin C sowie der enthaltenden Senföle ist das Kraut eine durchaus gesunde und leckere Alternative in Wintersalaten. Und auch Kräuterquark und ein selbstgemachtes Pesto werden durch das Wildkraut bereichert.

Bildnachweis: Thinkstock, iStock, bilderfix

Helena
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