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Nur das Beste für mein Kind – So finden Sie die ideale Kita

Sie sind auf der Suche nach einer Tagesstätte für Ihr Kind? Verständlich, wenn Ihr Qualitätsanspruch hier besonders hoch ist. Die Realität entspricht diesem jedoch in vielen Fällen so gar nicht: Es mangelt an Personal und damit häufig auch an einem ausreichenden Betreuungsangebot. Worauf Sie bei der Auswahl einer Kita achten sollten, lesen Sie hier.

Ohne das geht gar nichts

Einige Grundvoraussetzungen müssen Kitas auf jeden Fall erfüllen: Betreuungszeiten, die die Ausübung eines Berufes erlauben, eine gute Erreichbarkeit sowie genügend Erzieher gehören genauso dazu wie kindersichere Räume mit Tobe- und Ruhebereichen und abwechslungsreiches Essen. Wichtig sind selbstverständlich auch ein Garten oder Spielplätze in unmittelbarer Nähe und hohe Hygienestandards. Auch Schlafplätze für die Kleinen, ausreichend Spielzeug, Bastelmaterialien sowie Bilderbücher sollten in der Kita vorhanden sein. Tatsächlich sollen Kitas oft Ansprüche erfüllen, die nichts mit den Kindern, sondern ausschließlich mit Erwachsenenideen zu tun haben. So wird gewünscht, dass frühkindliche Exzellenz gefördert oder Integration erleichtert werden, sollen schwierige Familienverhältnisse kompensiert oder gestresste Eltern entlastet werden – tatsächlich müsste es jedoch eigentlich nur darum gehen, dass verschiedene Kinder einige Stunden täglich miteinander verbringen und sich dabei möglichst wohl fühlen. Kitas, die elterlichen Qualitätsbedürfnissen zu sehr entsprechen wollen, sollte man eher kritisch betrachten – schließlich sollten Kinder nicht schon mit drei oder fünf Jahren damit beginnen müssen, privilegierter oder besser sein zu müssen als andere.

Respekt und Toleranz

Ganz klar – auch Zwei- oder Vierjährige brauchen Regeln. Ohne ein Verbot von Hauen beispielsweise kann kein angenehmes Miteinander entstehen! Gute Kitas gehen jedoch auch auf unterschiedliche Charaktere ein, geben ängstlicheren Kindern kleine Aufgaben, die ihr Selbstbewusstsein stärken, trösten, wenn ein Kind traurig ist, zwingen nicht zum Schlafen oder Essen und erlauben, dass zum Beispiel eigene Kuscheltiere mitgebracht werden dürfen. Hier treffen verschiedenste Kulturen und Persönlichkeiten aufeinander – gute Kitas verstehen es, aus dieser Tatsache etwas Gutes zu machen.

Eltern mit einbeziehen und Grenzen setzen

Auch das ist eine Tatsache: Heutige Eltern können ziemliche Nervensägen sein. Für sie sind ihre eigenen Kinder hochbegabt, unterfordert und hypersensibel – die anderen hingegen grob und schlecht erzogen. Häufig wird verlangt, dass der Nachttisch verwehrt wird, weil es zuhause auch keinen Zucker gibt oder werden stundenlange Diskussionen über die Nachteile des Impfens geführt – in einer Kita einfach nur fehl am Platz. Eine gute Kita zieht auch Eltern Grenzen und zeigt auf diese Weise, dass sie nicht nur ein Dienstleister für Eltern, sondern vor allem für die Kinder da ist.

Fotoquelle: Thinkstock, 461202777, iStock, boggy22

Helena
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