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Osterbräuche für Kinder

Ostern ist ein wunderbares Fest. Für die Erwachsenen ist es nicht halb so anstrengend wie Weihnachten. Die Kinder bekommen zwar nicht so viele Geschenke, aber dafür geht’s raus an die Luft. Denn viele Osterbräuche haben mit der Natur zu tun.

Was gibt es Schöneres, als sich in der sanft erwachenden Natur zu bewegen und seine Kinder auf diese Weise mit Brauchtum vertraut zu machen? Ob man nun christlich ist oder nicht – Hauptsache man verbindet Aktivität mit Wissen.

Schmücken und basteln

Kinder lieben es, wenn alljährlich der vertraute Osterschmuck aus den Kartons gezaubert wird. Plüschküken, Holz-Hasen, Plastik-Eier. Viele dieser (selbst gebastelten) Dinge werden in der Wohnung aufgestellt, aber insofern man einen Garten hat, können Sträucher, Hecken und Bäume mit geschmückt werden. Gleich sieht die noch schläfrige Natur viel bunter aus.

Alles rund ums Osterei

Mit Eiern lässt sich allerhand anstellen: auspusten und bemalen, färben, verstecken und suchen. Und natürlich spielen. Mit gekochten Eiern kann man Wettläufe veranstalten oder das Eierkullern. Dabei werden die Eier wie Murmeln auf der Erde gerollt. Beim Eierpicken schlagen zwei Spieler ihre Eier mit der Spitze zusammen. Gewonnen hat derjenige, dessen Ei ganz bleibt. Natürlich werden die Eier danach verputzt.

Damit die Erziehung nicht auf der Strecke bleibt, kann so auch ganz spielerisch die Bedeutung des Ostereis erzählt werden. Eier gelten als Symbol des Lebens und das Frühjahr steht für einen Neuanfang im Jahreszyklus.

Der Osterhase

Ganz besonders schön ist es für Kinder, wenn es einen echten Osterhasen gibt. Auf dem Land lässt sich bestimmt ein Hase auftreiben, den man durch den Garten hoppeln lassen kann. Die Kleinen werden Augen machen! Der Osterhase begleitete einst als Mondhase die Frühlingsgöttin Ostara. Seit dem 16. Jahrhundert ist verbürgt, das der Osterhase die Eier legt. Man vermutet, dass der Osterhase deshalb eine lebendiges Fruchtbarkeitssymbol ist, weil Hasenmütter im Frühling so viele Junge bekommen.

Osterfeuer

Das Osterfeuer, ein ursprünglich heidnischer Brauch, ist vielleicht eher etwas für die Größeren. Für sehr kleine Kinder könnte ein so großes Feuer vielleicht eher Gefahr denn Freude signalisieren. Mit dem Osterfeuer verband sich einst der Glaube, den Winter zu vertreiben.

Osterspaziergang

Ein absolutes und wunderbares Muss für die ganze Familie. Nach einem so kalten und langen Winter wie diesem, sollte man den Frühling mit offenen Armen empfangen. Überall lassen sich nun Boten des Frühlings entdecken. In alten Zeiten tanzten die Menschen um die Felder herum und baten um ein gutes Gedeihen des Korns.

Natürlich sollten Sie bei dieser Gelegenheit das berühmteste Oster-Gedicht rezitieren, den Osterspaziergang von Goethe. Vielleicht kann Ihr Kind ja sogar schon mit einstimmen.

Helena
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