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Positive Erziehung: Was Eltern ihren Kindern mit auf den Weg geben können

Eltern impfen Ihren Kindern immer wieder Botschaften ein, indem Sie bestimmte Sprechmuster regelmäßig wiederholen. Diese Botschaften merkt sich der junge Mensch bis ins hohe Alter. Daher ist es wichtig, vor allem positive Botschaften einzuimpfen, denn so machen Sie Ihr Kind zu einem glücklicheren.


Kinder sind voller Fragen. Eine der wichtigsten Fragen ist dabei die nach der eigenen Persönlichkeit: „Wer bin ich und wo gehöre ich hin?“. Während dieser Phase sind es vor allem die Eltern und Peer-Groups, die die Kinder formen und beeinflussen. Sie ahnen sicherlich schon, dass es genau deshalb so wichtig ist, auf die von Ihnen gesendeten Botschaften zu achten. Wenn Sie Ihrem Kind die Botschaft senden „Wir sind unzufrieden mit Dir und Deinen Wünschen!“ oder „Wir lieben Dich und unterstützen Dich in all Deinen Wünschen und Plänen!“ macht das einen sehr großen Unterschied und hat Einfluss auf den späteren Lebensweg. Aussagen, die mit den beiden Worten „Du bist…“ beginnen, prägen sich besonders in das kindliche Gehirn ein.

Es geht aber nicht darum, jedem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Wir möchten Ihnen viel mehr bewusstmachen, dass Sie darauf achten, wie Sie etwas sagen. Vorwürfe sind falsch, konstruktive Kritik ist richtig. Sie dürfen ihr Kind niemals mit Eigenschaften belegen, sondern nur beratschlagen!

Ein Beispiel:

Ihr Kind hat schon wieder sein Zimmer nicht aufgeräumt, obwohl Sie es morgens noch darum gebeten hatten. An dieser Stelle reagieren Eltern häufig mit Vorwürfen: „Du bist immer so faul und unordentlich. Nie hörst Du auf das, was ich sage!“.

Eine bessere und lange nicht so zerstörende Reaktion wäre, wenn Sie Ihrem Kind zeigen, wie Sie sich fühlen: „Ich bin wirklich enttäuscht. Ich wollte doch, dass Du Dein Zimmer aufräumst. Mach das bitte jetzt!“.

Sie merken also: Es geht immer nur darum, wie Sie etwas sagen. Schon Kleinkinder, die noch nicht sprechen, können früh Dinge verstehen, indem Sie deuten, was Sie gerade ausdrücken. Also seien Sie immer vorsichtig.

Fazit

Die beschriebene Form der Prägung durch Aussagen können Sie sich positiv zu Nutze machen:

– Sagen Sie regelmäßig Dinge, die Ihnen am Verhalten Ihres Kindes gefallen.
– Reden Sie auch in der Gegenwart Anderer gut über ihr Kind
– Wenn Sie sich über Ihr Kind ärgern, dann beschreiben Sie dabei immer auch Ihr Gefühl dabei
– Zeigen Sie niemals mit dem Finger auf Ihr Kind
– Positive Aussagen über Ihr Kind sollten überwiegen
– Vermeiden Sie den Satzanfang: „Du bist…“

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 508421787, iStock, gpointstudio

Helena
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