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Reis, Brautstrauß und Strumpfband…


Die ersten Bilder die man vor dem inneren Auge sieht wenn man das Wort Hochzeit hört, haben wahrscheinlich genau mit diesen drei Worten zu tun. Nach der Trauung wird das frisch vermählte Paar mit Reis beworfen. Der Reis symbolisiert Fruchtbarkeit und soll so denn beiden Nachwuchs garantieren. Möchte das Paar nicht kirchlich heiraten, kann der Reis auch vor dem Standesamt geworfen werden.

Doch nicht nur die Gäste werfen mit Reis auch Braut und Bräutigam dürfen einmal werfen. Die Braut den Strauß, und der Bräutigam das Strumpfband seiner Liebsten. Dabei stellen sich die Junggesellen und Junggesellinnen unter den Hochzeitsgästen hinter die beiden Heiratskandidaten und versuchen jeweils die Blumen oder das kleine Stück Stoff zu fangen. Diejenige welche den Brautstrauß nun gefangen hat heiratet angeblich als nächstes. Gleiches gilt für den Junggesellen, der das Strumpfband gefangen hat. In Frankreich wird das Brautaccessoire übrigens versteigert und kommt somit der Haushaltskasse oder vielleicht den Flitterwochen der Verheirateten zu Gute.

Auch die Blumenmädchen dürfen natürlich bei keiner Hochzeitsfeier fehlen. Die Kleinen sind meist schnell dafür zu begeistern Blumen oder Blütenblätter zu werfen. Für welche Blumen ihr Euch entscheidet liegt bei Euch; hier einige Bedeutungen für die beliebtesten Blumen. Rote Rosen stehen zum Beispiel für leidenschaftliche Liebe, während weiße Rosen Einheit und Treue symbolisieren, ähnlich wie Efeu. Wer sich für Rosen in orange entscheidet stellt damit Glück und Hoffnung dar. Auch gelbe Rosen stehen für Freude, allerdings auch für Eifersucht. Als ein Zeichen für Reichtum wird die Pfingstrose benutzt, für Unschuld hingegen steht das Gänseblümchen. Doch wem eine Blume besonders gut gefällt der sollte meiner Meinung nach nicht so sehr auf die Bedeutung schauen. Eine Lieblingsblume kann ja auch eine ganz individuelle Bedeutung für jeden Einzelnen haben.

Helena