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So schmeckt es auch den Kleinsten: Diese Tricks machen Lust auf Gemüse

Broccoli, Kohl, Tomate und Möhre klingen viel zu gesund und langweilig – kein Wunder, dass sich viele der lieben Kleinen vehement gegen das Essen von Gemüse wehren. Doch was können Eltern dagegen tun? Verschiedene Studien fanden nun heraus: Mit einem spannendem Namen wird auch das unbeliebteste Gericht zum Renner bei jedem Kind.

Von Hexenschmaus bis Baumkronen

Viele Eltern haben Probleme, ihrem Nachwuchs gesunde Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte schmackhaft zu machen – schnell schlägt die Nahrungsverweigerung sogar in puren Trotz um. Dabei ist besonders Gemüse enorm wichtig für die Entwicklung eines Kindes – ohne viele Kalorien mitzubringen versorgt es den heranwachsenden Körper mit Vitaminen, Nährstoffen und gesunden Ballaststoffen, die das Wachstum fördern und der Verdauung gut tun. Doch was tun Eltern, die die verschränkten Kinder-Arme am Mittagstisch nicht mehr sehen können und Wert auf eine gesunde Ernährung des Nachwuchses legen? Eine Studie der Cornell University in Ithaca aus dem Jahr 2012 zeigt: Kinder lieben Fantasienamen! Der Trick ist denkbar einfach – statt Broccoli, Möhre und Gemüseeintopf kommen nun kleine Baumkronen, Röntgenblick-Karotten und der Hexenschmaus auf den Teller. Die Studie zeigt: Die kleinen Teilnehmer aßen fast doppelt so viel Gemüse, wenn es mit einem fantasievollen Namen bedacht wurde.

Frisch, knackig und schön angerichtet

Wenn jedoch auch das nicht hilft, bleiben den Eltern immer noch andere Tricks. So berichtet die Zeitschrift „Kinder“ in der Ausgabe 09/2014, dass Essen besonders gut ankommt, wenn es knusprig und knackig ist. Eine Suppe oder ein Salat können zum Beispiel mit Croutons verfeinert werden, tiefgekühltes und frisches Gemüse kommen generell besser an als das aus der Dose. Zudem nehmen Kinder Gemüse lieber roh zu sich – am liebsten in handliche Stücke geschnitten und nett angerichtet. Nettes Anrichten hilft natürlich auch bei gekochtem Essen – so freuen sich die Kleinen zum Beispiel über lustige Erbsen-Kartoffelbrei-Gesichter oder fröhliche Gemüse-Burger-Fratzen. Auch farbenfroh darf es gerne auf dem Teller des Nachwuchses zugehen. Zudem sollten Eltern ihre Kinder beim Einkaufen und Kochen helfen lassen – selbstgemacht schmeckt eben immer noch am besten. Beim Essen selbst sollten Eltern dann mit gutem Beispiel voran gehen und selbst viel Obst und Gemüse essen – die Vorbildfunktion ist hier nicht zu unterschätzen.

Verbote sind verboten

Egal, welche Methode sich beim Nachwuchs als die beste erweist, die ganze Zeit über sollte vor allem eines gelten: Verbote sind verboten. Also auch wenn das Kind sich rigoros weigert, den Teller leer zu essen, muss der anschließende Nachtisch nicht verboten werden – dies zieht meist eine noch schlimmere Trotzreaktion mit sich. Auch der Spruch „aber Gemüse ist doch so gesund“ wird Kinder nicht überzeugen, sondern eher abschrecken – versuchen Sie vor allem eines: Bleiben Sie beim Essen locker, dann bleibt es auch Ihr Kind.

Bild: Thinkstock, iStock, monkeybusinessimages

Helena
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