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Schulbusse in Deutschland fahren zu schnell

<!– @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } Zu diesem Urteil kam der ADAC in einem bundesweiten Test. Nur ein Viertel der getesteten Fahrten zur Schule wurde mit gut bewertet. Der ausschlaggebende Grund für das schlechte Abschneiden der Busfahrer sind wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Das Testergebnis kann nur als ernüchternd eingestuft werden, besonders für Familien, die auf den täglichen Schulbusverkehr angewiesen sind. Der ADAC testete zum dritten Mal insgesamt 36 Strecken in 12 Bundesländern, und nur bei einem Viertel wurden keine Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Ein ganzes Viertel der geprüften Fahrten fiel mit Bravour durch den Test. Der Testsieger war die Linie 861 Nordend – Grabowstrasse in Eberswalde.

Deutsche Schulbusse im Test – Die Kriterien

Der ADAC richtete die Auswertung der beobachteten Schulbusfahrten nach einem Katalog aus verschieden gewichteten Bewertungskriterien. Diese aus rund 120 Prüfpunkten bestehende Disposition gliedert sich in die Kategorien Haltestellen (10 Prozent der Schlusswertung), Busfahrer (30 Prozent), Beförderung (25 Prozent), Fahrzeug (20 Prozent), und Schüler (15 Prozent).

Besonders beobachtet und notiert wurde die Anzahl der Kinder und die allgemeine soziale Situation im Bus, das Verhalten des Busfahrers gegenüber den Fahrgästen, der technische Zustand des Busses und die geographische Lage der Haltestellen in der Nähe der Schule. Die Geschwindigkeit des Gefährts wurde mittels eines GPS-Geräts ermittelt.

Die Hauptkritikpunkte des ADAC

Als ein durchaus berechtigter Kritikpunkt ist die Geschwindigkeitsüberschreitung während der meisten der Testfahrten zu erwähnen. In fast allen Bussen haben nicht alle Kinder einen Sitzplatz, und bei erhöhter Geschwindigkeit können sie leicht ins Straucheln geraten und sich verletzten.

Die allgemeine Stimmung in den Bussen sei zu laut und aggressiv gewesen, Rangeleien und Lärm sind in deutschen Schulbussen bekanntlich an der Tagesordnung, besonders bei Kindern in der Pubertät. Sobald der Fahrer abgelenkt wird und ausserdem noch zu schnell fährt, kann das Unfallrisiko beträchtlich steigen.

Ein Lösungsansatz für die verbesserungswürdige Situation wären eventuell Begleit- und Aufsichtspersonen in den Bussen, ähnlich wie in den USA.

 

Helena
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