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Sommerzeit ist Grillzeit: Welche Grillmethode soll es sein?

Was gibt es Schöneres als im Sommer draußen zu grillen? Viel Spaß macht es den meisten, eine Grillparty mit Kindern und Freunden zu veranstalten. Ob Fisch, Fleisch oder Gemüse – jeder isst das, was er oder sie mag.
Bei der Wahl, ob über Holzkohle, Gas oder Elektrospirale gebrutzelt wird, scheiden sich dann aber die (Geschmacks-)Geister. Und auch bei der Frage, ob es gesundheitliche Bedenken beim Festmahl vom Grill gibt. Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.

Grillen mit Holzkohle

 Das Grillen über Holzkohle ist die ursprünglichste Methode. Dass Rauch und teils sogar Flammen entstehen, wenn während des Grillvorgangs das austretende Fett des Fleischs auf die glühenden Kohlen tropft und verbrennt, kennt jeder.

Verbreitete Herangehensweise: Das Ablöschen mit Bier.

Doch die Flüssigkeit verdampft sofort auf der Glut und verursacht zusätzlichen Rauch. Die dabei aufgewirbelte Asche setzt sich auf dem Grillgut ab. Der Verzehr dieser Asche gilt als gesundheitsgefährdend. Außerdem enthält der Qualm von verbrennendem Fleischsaft und Fett polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. Rund 250 dieser chemischen Verbindungen gelten als krebserregend. Ebenso gefährlich sind die heterozyklischen aromatischen Amine, HAA, die ab 120 Grad Celsius in verbrannter Kruste von Fleisch und Fisch entstehen.

Für alle Kohlegrill-Fans gilt also: Gut auf das Grillgut aufpassen und lieber nicht mit Bier löschen. – Wenn es nicht unbedingt der Kohlgrill sein muss, kann auch auf eine andere Grillmethode umgestiegen werden.

Vorteile von Gas- und Elektro-Grill

 Der Vorteil von Gas- oder Elektrogrills liegt nicht nur in der kurzen Wartezeit, da das Anfeuern und Durchglühen der Holzkohle oder der Briketts wegfällt. Im Normalfall entstehen hier weder Qualm noch Flammen. Das Grillgut bleibt unbelastet und die Gefahr der krebserregenden PAK wie HAA ist gebannt. Durch die meist regelbare Temperatureinstellung kann verhindert werden, dass Fisch, Fleisch oder Gemüse verbrennen und sich eine gesundheitsschädliche Kruste bildet.

Bei Gas- oder Elektro-Grills wird zudem von einer geringen Feuergefahr ausgegangen, weil eben kein direktes Feuer vorhanden ist. Wird der Stecker gezogen oder das Gas abgestellt, ist der Grill innerhalb  kurzer Zeit erkaltet – anders als bei Kohle, die noch andere Gefahr birgt. Sie kann bei zu früher Entsorgung den Mülleimer entzünden oder für Verbrennungen bei unvorsichtigen Grillgästen sorgen.

Außerdem ist die Geruchsbelästigung bei Gas- und Elektrogrills durch den fehlenden Rauch nicht der Rede wert und die Grillroste sind schneller zu reinigen.

Unterschiede im Geschmack

 Obwohl in verschiedenen Tests, zum Beispiel von Sterneköchen, ermittelt wurde, dass der Otto-Normal-Verbraucher keinen Unterschied zwischen Fleisch vom Holzkohle- oder Gasgrill schmeckt, wird das Thema wohl immer Streitthema bleiben: Hitzige Debatten von eingefleischten Grillfans sind das Resultat. Einige der Gründe, warum viele auf Holzkohle schwören, sind wahrscheinlich die Gemütlichkeit rund ums Anfeuern, das gemeinsame Warten auf das erste Grillgut und die Ursprünglichkeit beim Kohlegrill.

Und da sind wir beim Wichtigsten beim Grillen, denn egal, welche Methode Sie wählen, lassen Sie etwas Vorsicht walten und es sich dann im Kreise ihrer Lieben schmecken!

Guten Appetit!

Bildquelle: Fotolia, 33570807, lightpoet

Helena
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