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Spiele der Babywelt

Fingerspiele, Foto:© Claus Mikosch - Fotolia.com

Fingerspiele, Foto:© Claus Mikosch - Fotolia.com

Schon als Säugling entwickeln Kinder Spiele und zwar mit den eigenen Fingern.

Diese Spiele der Babywelt sind eine häufige Beschäftigung des Säuglings. Diese Fingerspiele sehen für den Betrachter nicht nur unkontrolliert aus, sondern sind unkontrolliert – also nicht bewusst.

Greifspiele des Babys

Die Zahl der Spiele der Babywelt nimmt ab dem ca. 6. Monat bis 7. Monat nicht nur zu, sondern werden auch vielseitiger und koordinierter. In dieser Zeit beziehen sich die Spiele der Babywelt nämlich auf das Greifen von umher liegenden Gegenständen. Dabei sind Säuglinge in diesem Alter bereits in der Lage die gegriffenen Gegenstände zwischen den Händen zu wechseln. Die ausführliche Erforschung der gegriffenen Gegenstände mit Händen, Augen und Mund erfolgt allerdings ein wenig später. Aber auch dieser Entwicklungsschritt ist bis zum 1. Geburtstag vollzogen. Gegen Ende der Säuglingsperiode – kurz vor dem 1. Geburtstag – spielt das Kind dann auch mit den gegriffenen Gegenständen indem es sie herumschüttelt, sie klopft und auch mit ihnen wirft.

Wichtige für die kindliche Entwicklung

Die Spiele der Babywelt haben eine sehr große Bedeutung in der kindlichen Entwicklung
in der Zeit von Säugling zum Kleinkind, also von 0 bis 12 Monate. Die Spiele der Babywelt sind dabei so aufgebaut, dass es sich um eine sehr fiktive Spielwelt handelt, die die Säuglinge bewusst erleben. Dabei gibt es keinen Erwachsenen, der hier Regeln aufstellt und sanktioniert.

Spiele ohne Spielpartner

Anders als einige Jahre später. Im Rahmen der Spiele der Babywelt gibt es auch keine menschlichen Spielpartner, auf den zu achten ist. Vielmehr müssen sich die Babys darum kümmern, dass sie durch ständiges Wiederholen sich die Handgriffe besser einprägen könne, die zum Spielen gehören. Dabei beweisen schon sehr kleine Kinder ein wahrhaftiges Durchhaltevermögen und einen wahren Dickkopf. Sie wiederholen im Rahmen der Spiele der Babywelt die Handgriffe solange, bis sie ihr Ziel erreicht haben und der Gegenstand gegriffen ist und – wenn auch mit dem Mund voran – bestaunt werden kann.

Helena