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Tattoos und Piercings – Körperschmuck für Jugendliche

 

Die Diskussionen um Schönheitsoperationen bei Jugendlichen laufen auf Hochtouren. Immer wieder hört man aber, dass auch Tätowierungen und Piercings per Gesetz verboten werden sollen.

Die Piercings und Tattoos werden immer gewagter, die Eltern dagegen toleranter. Wohin geht denn eigentlich der Trend und was ist IN?

Ich befragte dazu Bianca, die Inhaberin eines Tattoo- und Piercingsstudios.

Demnach werden die Jugendlichen schon ab ca. 14 Jahren gepierct, wobei nicht nur eine Einverständniserklärung, sondern auch ein persönliches Okay der Eltern vorliegen muss. Denn um sich den Traum des trendigen Körperschmucks erfüllen zu können, greift so mancher Teenie schon mal auch gerne zum Stift, um selbst zu unterschreiben. Deswegen wird hier genauestens geprüft.

Die meist gepiercten Körperteile sind momentan laut Biancas Aussage der Nabel (wieder), die Ohren, aber ganz angesagt sind vor allem auch die Lippen und das sogenannte „Madonna-Piercing“ (der Name deswegen, weil die Sängerin Madonna an dieser Stelle einen Leberfleck hat).

Intimpiercings werden grundsätzlich erst ab Volljährigkeit mit 18 Jahren vorgenommen.

Tattoos dagegen bekommt man ausschließlich erst ab 16 Jahren gestochen und während der nicht ganz schmerzfreien Prozedur muss übrigens ein Elternteil dabei sein. Farbige Tätowierungen sind wieder in – Schmetterlinge, Blumen und derzeit auch Sterne in allen Farben, Größen und an jeder sich vorstellbaren Körperstelle.

Und wie verläuft der Heilungsprozess?

Grundsätzlich wird VOR der Unterschrift immer auch ein Info-Zettel ausgehändigt, auf dem die Risiken genauestens aufgeführt und beschrieben werden. Ebenso wird erklärt, wie man zuhause am besten verfährt, um die Wundheilung zu beschleunigen, welche Cremes und Spülungen am wirksamsten sind. Wenn man sich daran hält, kann in den allermeisten Fällen von einer problemlosen Heilung ausgegangen werden.

Empfehlenswert ist aber immer, sich ein Piercingstudio seines Vertrauens zu suchen. Wie sind die hygienischen Zustände? Wie ist die Ausbildung des Personals? Hat man auch zukünftig und bei Problemen einen Ansprechpartner? Wie ist die Nachsorge? Die Beachtung dieser Kriterien können sicherlich hilfreich bei der Entscheidung sein. Und selbstverständlich ist auch der Preis wichtig: die gängigsten Piercings und kleinere Tattoos kosten ca. 60 – 70 Euro.

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Helena
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