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Trennungsväter

In Deutschland gibt es jährlich geschätzte 140.00 Kinder, welche die Scheidung ihrer Eltern miterleben, hinzu kommen dann noch die ca. 20.00 Kinder, deren Eltern sich trennen oder gleich garnicht in einem Haushalt wohnen.

Rechnet man das mal hoch, werden das in 10 Jahre geschätzte 1,7 Millionen Kinder sein, die bei einem Alleinerziehenden Elternteil leben und das andere Elternteil nur der Wochenend-Vater ist.

Manchmal lebt das Kind auch beim Vater, aber 85% der Kinder leben bei der Mutter, demnach findet ein gemeinsamer Alltag innerhalb dem Nest der Familie, oft zum Leidwesen des Kindes, so nicht mehr statt.

Hinter jeden individuellen Einzelschicksal einer Scheidung stehen Trauer, Wut und ganz eigene Tragödien. Vater und Mutter sind sehr verletzt und enttäuscht voneinander, dass es schwerer ist als je zuvor, auf einen Punkt zu kommen.

Oft wird dabei nicht zum wohl des gemeinsamen Kindes gehandelt und  entschieden.

Die allermeisten Trennungsväter wollen den Kontakt zu ihrem Kind unbedingt erhalten, was bei einer guten Kooperation mit der Mutter auch reibungslos klappt.

Doch wie können sie, die Beziehung zu ihrem Kind aufrecht erhalten, wenn es seinen Alltag bei der Mutter verbringt?

Schaffen sie immer wiederkehrende Rituale, wenn ihr Kind sie am Wochenende besucht oder vielleicht auch einen Teil seiner Ferien bei ihnen verbringt. Das fördert nicht nur das Selbstvertrauen des Kindes, sondern schafft eine gute Beziehung zu ihrem geliebten Kind.

Machen sie eine Tigerjagd im Wohnzimmer, bauen sie aus dem Hochbett eine Höhle, lassen sie sich in die Welt ihres Kind entführen und erleben sie viele, lustige Abenteuer in der wertvollen Zeit, die sie mir ihrem Kind haben.

Fördern sie mit dem gemeinsamen Spiel und der liebevollen Geduld das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, beiderseits. Sorgen sie für schöne Erinnerungen und Erlebnisse.
Sprechen sie mit ihrem Kind über seine Sorgen, beantworten sie Fragen und genießen sie das Zusammensein. Jedes Kind möchte das Interesse seines Vaters gewiss haben, lassen sie ihr Kind spüren, wie sehr sie es lieben.

Vielleicht können sie auch so etwas wie ein Ratgeber für ihren Teenie sein, denn keine Zeit ist so schwer, wie die im Teenager Alter.

Ganz sicher ist es möglich, auch bei kurzen Kontaktzeiten, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Seien sie ihm ein Freund, ein ein fairer, ehrlicher Vater.

Ach, und einen Buchtipp „Wochenendvater – praktische Anleitung“  habe ich noch, vielleicht nicht das Nonplusultra, aber zum reinschmöckern sicher nicht verkehrt.

Helena
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